Enea Bastianini zeigt Verständnis: KTM hört bei der Technik auf Acosta
MotoGP-Ass Enea Bastianini verlangte von KTM Lösungen, um schneller zu sein – er habe einen anderen Fahrstil als seine Markenkollegen. Es sei aber normal, sich auf den Schnellsten zu konzentrieren.
Nach dem guten Sepang-Test hatte KTM-Tech3-Ass Enea Bastianini beim Buriram-Test seine Probleme. Er probierte an den zwei Tagen mit seiner Crew viele Dinge aus – das habe aber alles nichts gebracht. Erst als er am Ende ein neues Chassis testete, wurde es besser. «Wir konnten damit einige Probleme in den Kurven lösen. Auf der Bremse ist es mehr oder weniger das gleiche, aber ich fühle etwas besser, was mit den Reifen passiert.»
Somit kann Bastianini mit einem halbwegs guten Gefühl ins Rennwochenende in Thailand starten – dort, wo er 2025 sein KTM-Renndebüt hatte. Apropos: Wir sehr unterscheidet sich die RC16 im Vergleich zum letzten Jahr? «Letztes Jahr hatte ich in der Kurvenmitte große Probleme mit dem Bike. Mit dem neuen Chassis ist es in diesem Jahr etwas besser», erklärte der 28-Jährige. «Wir müssen uns das aber an diesem Wochenende ansehen, ob es wirklich so ist und wir einen Schritt machen konnten. Auf dieser Strecke darf man den Reifen nicht allzu sehr beanspruchen, normalerweise kann ich das sehr gut», lächelte der Italiener.
Generell konnte Bastianini bei seinem Setup einen Schritt nach vorn machen. «Im Vergleich zum letzten Jahr ist das Gefühl ein wenig besser. Ich habe viel mit dem Werk geredet, dass sie etwas für mich tun. Mein Fahrstil unterscheidet sich von den anderen KTM-Fahrern, weshalb ich etwas anderes brauche», betonte er. «Das Bike ist aber schnell, Pedro war bei den Tests sehr konkurrenzfähig – vor allem bei der Zeitenjagd war er schnell.»
Bastianini: «Jeder benötigt etwas anderes!»
Pedro Acosta beendete den Buriram-Test auf Rang 6, Bastianini wurde 18. Hört KTM auf «La Bestia», oder werden vorranging die Wünsche von Acosta berücksichtigt? «Es ist viel einfacher, sich auf den Schnellsten zu konzentrieren. Im Moment ist Pedro der Schnellste und KTM arbeitet sehr viel für ihn – aus Sicht des Herstellers ist das auch richtig», erzählte Bastianini. «Aber wir sind vier unterschiedliche Fahrer und jeder hat einen anderen Fahrstil – jeder benötigt etwas anderes.»
Wo hat Enea Bastianini mit der KTM noch die größten Probleme? «Auf den Geraden ist mein Bike instabil. Das Vorderrad schwimmt ein wenig und hebt ab, und wenn ich den Kerb berühre, ist es sehr nervös», zählte er auf. «Ich denke aber, dass wir dies etwas verbessern konnten, denn das ist nicht normal. Auch letztes Jahr kam das viel weniger vor. Wir müssen dafür eine Lösung finden, denn das ist kritisch.»
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