Valentino Rossi (Yamaha): «Bin jetzt optimistischer»

Von Nora Lantschner
MotoGP
Ein gut gelaunter Valentino Rossi

Ein gut gelaunter Valentino Rossi

Valentino Rossi scheint auf Platz 4 abonniert zu sein. Der 40-jährige Yamaha-Star macht sich nach dem Misano-Test aber Hoffnungen, in der laufenden MotoGP-Saison endlich wieder auf das Podium zu fahren.

Den Misano-Test beendete Valentino Rossi auf Platz 4 – zuvor hatte er schon in den Rennen in Spielberg und Silverstone den vierten Rang belegt. Beim britischen Grand Prix stand er außerdem in der ersten Startreihe. Stimmen ihn diese Ergebnisse zuversichtlich, in der laufenden Saison noch einen Podestplatz oder vielleicht sogar mehr zu erreichen?

«Das ist das Ziel – stärker und konkurrenzfähiger zu sein», antwortete der Yamaha-Werksfahrer, der zuletzt beim Texas-GP in Austin am 14. April in den Top-3 gelandet war. Sein letzter Sieg (Assen 2017) liegt inzwischen mehr als zwei Jahre zurück.

«Für Misano war ich ziemlich pessimistisch, weil es im Vorjahr ziemlich schlecht gelaufen ist. Am Ende wurde ich Siebter, aber wir hatten das ganze Wochenende über Mühe. In diesem Test waren wir aber immer vorne dabei, deshalb bin ich jetzt optimistischer, ein gutes Rennen zeigen zu können», gab sich der 40-Jährige im Hinblick auf seinen Heim-GP am 15. September zuversichtlich. «Danach sind noch viele schöne Strecken und Rennen im Kalender. Das Ziel ist, bis zum Schluss konkurrenzfähig zu sein», bekräftigte er.

Ein Blick in die Ergebnislisten der zweitägigen Testfahrten – vier Yamaha in den Top-6 – lässt vermuten, dass Misano und die M1 eine gute Kombination sind. «Auf dem Papier ist Misano keine Strecke, die sehr gut zu uns passt. Im Vorjahr waren wir hier ziemlich langsam», entgegnete der «Dottore». «Dass wir auf einer Strecke konkurrenzfähig sind, die auf dem Papier nicht gut für uns ist, ist schon sehr gut. Alle haben davon gesprochen, dass weniger Grip vorhanden war, bei uns lief es hingegen ziemlich gut.»

«Dann sind auch viele Yamaha an der Spitze, weil die jungen Fahrer stark sind und pushen, sie zeigen großartige Dinge», verwies Vale auf das Petronas-Yamaha-Duo Fabio Quartararo (20) und Franco Morbidelli (24), die beim Misano-Test vor dem neunfachen Weltmeister und Werksfahrer landeten. «Insgesamt verbessern wir das Motorrad Schritt für Schritt», fügte Rossi zufrieden hinzu.

Misano-Test, kombinierte Zeitenliste, 29. und 30. August:

1. Quartararo, Yamaha, 1:31,639 min
2. Petrucci, Ducati, + 0,476 sec
3. Morbidelli, Yamaha, + 0,614
4. Rossi, Yamaha, + 0,750
5. Miller, Ducati, + 0,766
6. Viñales, Yamaha, + 0,937
7. Bagnaia, Ducati, + 0,968
8. Nakagami, Honda, + 1,101
9. Aleix Espargaró, Aprilia, + 1,261
10. Márquez, Honda, + 1,266
11. Mir, Suzuki, + 1,363
12. Rabat, Ducati, + 1,442
13. Rins, Suzuki, + 1,481
14. Iannone, Aprilia, + 1,614
15. Pirro, Ducati, + 1,615
16. Pedrosa, KTM, + 1,774
17. Dovizioso, Ducati, + 1,860
18. Pol Espargaró, KTM, + 1,884
19. Zarco, KTM, + 2,051
20. Syahrin, KTM, + 2,316
21. Crutchlow, Honda, + 2,450
22. Bradl, Honda, + 2,497
23. Abraham, Ducati, + 3,057
24. Lorenzo, Honda, + 4,083
25. Oliveira, KTM, + 8,153

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