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Fabio Quartararo (Yamaha): «Es war unmöglich»

Fabio Quartararo war am Samstag auf Phillip Island mehr mit dem Wind als mit seinem Knöchel beschäftigt. Er und sein Petronas-Yamaha-Teamkollege Franco Morbidelli sind sich einig: «Es war gefährlich.»

MotoGP

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Fabio Quartararo erlebt auf dem Phillip Island Circuit, wo er im Vorfeld als einer der großen Favoriten gehandelt wurde, kein einfaches Wochenende. Nach seinem Abflug im Nassen FP1 verzichtete er mit Schmerzen am linken Knöchel auf das FP2, am Samstag machten ihm die Wetterkapriolen einen Strich durch die Rechnung.

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"Ich wäre wirklich gerne ein volles FP3 und FP4 bei guten Bedingungen gefahren, aber es war unmöglich. Alle fünf Minuten hat es geregnet, dann war es wieder trocken, dann Regen, Wind... Das Feeling war nicht gut, in jeder Runde musste man den Fahrstil ändern. Wir haben sechs oder sieben schnelle Runden gedreht – das ist mehr oder weniger ein halbes FP1 – das macht es nicht einfacher", grübelte der Petronas-Yamaha-Jungstar, der nicht die Chance bekam, seinen angeschlagenen Knöchel einem Härtetest zu unterziehen.

"Ganz ehrlich, die Bedingungen waren sehr gefährlich", hielt der beste MotoGP-Rookie des Jahres fest. "Ich glaube, dass sind die schlechtesten Verhältnisse, die ich bisher erlebt habe. Der Wind war wirklich stark und nicht wirklich konstant. In einer Runde weht er mit 20 km/h, eine Runde später mit 60 km/h. Du hast also keine Referenz. Wir haben es bei Oliveira gesehen. Ich finde, dass sie schon vorher hätten abbrechen sollen", hielt der Franzose fest.

"Fast alle Fahrer waren der Meinung, dass es besser war, die Session zu stoppen. Ich glaube, dass es die richtige Entscheidung war", bekräftigte Quartararo. "Meiner Meinung nach konnte man nicht fahren. Natürlich sagen einige Fahrer, dass es möglich war, aber für mich war es sehr gefährlich."

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Der jüngste Pole-Setter in der MotoGP-Geschichte hat natürlich nichts dagegen, dass das Qualifying am Sonntagmorgen nachgeholt wird. Denn wenn die kombinierte Zeitenliste nach dem FP3 über die Startaufstellung entscheiden würde, müsste er sich auf dem 22. und letzten Platz einreihen. "Das braucht ihr mich nicht zu fragen, ich bin Letzter", schmunzelte der 20-jährige aus Nizza, fügte dann aber ernst hinzu: "Ich glaube, dass es normal ist, das Qualifying am Sonntag zu machen – wenn die Bedingungen sicher sind. Wir haben gesehen, dass es heute sehr gefährlich war."

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Sein Petronas-Yamaha-Teamkollege Franco Morbidelli war mit der Verschiebung ebenfalls einverstanden: "Es war den ganzen Samstag über schwierig zu fahren, weil es so windig war. Wir haben es trotzdem geschafft, recht schnell zu sein, vor allem im FP4. Wir werden sehen, was der Sonntag bringt, und unser Bestes versuchen. Es war eine Entscheidung für die Sicherheit, das Qualifying auf den Sonntag zu verschieben, weil es auf Phillip Island so schon nicht ganz unkompliziert ist, ein MotoGP-Bike zu fahren. Bei diesen Bedingungen und mit diesem Wind wird es wirklich gefährlich", unterstrich der Moto2-Weltmeister von 2017.

Der neue Zeitplan für den Sonntag beim Australien-GP 2019 (MESZ):

23:50-00.10 Uhr: Moto3 Warm up

00:20-00:40 Uhr: Moto2 Warm up

00:50-01:10 Uhr: MotoGP Warm up

01:20-01:35 Uhr: MotoGP Qualifying 1

01:45-02:00 Uhr: MotoGP Qualifying 2

Achtung, Zeitumstellung (ab hier MEZ)!

02:00 Uhr: Moto3 Rennen (23 Runden)

03:20 Uhr: Moto2 Rennen (25 Runden)

05:00 Uhr: MotoGP Rennen (27 Runden)

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