Regenspezialist Jack Miller kam beim Motegi-Grand Prix erst kurz vor dem Abbruch richtig in Schwung – und war enttäuscht, dass der zweite Teil des Rennens nicht stattfinden konnte.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Vorjahressieger Jack Miller (28) hatte sich mit der Erfahrung früherer Regenrennen in Motegi im Gepäck für die weiche Regen-Mischung am Hinterrad entschieden und fürchtete bei den moderaten Bedingungen der Anfangsphase einen frühen Reifenverschleiß. "Es hat lange gedauert, bis die Regenreifen richtig funktioniert haben. Als sie endlich voll da waren und richtig Grip aufgebaut haben, versuchte ich, speziell die Reifenmitte zu schonen und die Lauffläche nicht vorzeitig abzurubbeln", schilderte "Thriller Miller".
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Zunächst Zehnter, robbte sich Miller dann binnen vier Runden an die sechste Position, machte in den Scharmützeln mit Marc Márquez und Miguel Oliveira aber nicht mehr viel Boden gut. Als sich dann noch Joan Mir, Raúl Fernández und Johann Zarco einmischten, fiel Miller wieder kurzfristig auf den zehnten Rang zurück.
In der letzten Runde vor dem Abbruch schlug er dank seiner Reserven beim Reifengrip zurück und sprintete auf Rang 6. Der vierfache MotoGP-Sieger und WM-Neunte fühlte sich bestens gerüstet für den zweiten Teil der nassen Veranstaltung.
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"Wir machten ein paar kleine Drehs, um das Bike noch besser an das viele Wasser auf der Piste anzupassen. Ich wollte mehr als diesen sechsten Platz und war enttäuscht, als das Rennen während der Aufwärmrunde zum zweiten Mal abgebrochen wurde. Es war eine Entscheidung, die aus Sicherheitsgründen getroffen wurde, und natürlich akzeptieren wir das", seufzte Miller. "Alles in allem war es nicht unser bester, aber auch nicht unser schlechtester Tag!"
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