Stefan Bradl: Regen-Test mit Werks-Honda für 2014

Von Günther Wiesinger
Regen in Aragón, trotzdem drehte Stefan Bradl mit der nächstjährigen Werks-Honda 32 Runden. Die Repsol-Honda-Stars blieben im Trockenen.

Stefan Bradl absolvierte zuerst die drei GP-Tage am Wochenende beim Catalunya-GP, dann drehte er am Montag weitere 31 Runden in Montmeló, heute fuhr er auf dem MotorLand Aragón mit der 2014-Werks-Honda RC213V die ersten 32 Runden, wenn auch alles im Regen. Morgen geht es in Aragón weiter – es ist trockenes Wetter angekündigt.

«Und ich bin sogar schon gefragt worden, ob ich am Donnerstag zum Testen hierbleiben kann», erzählte Stefan Bradl. Er sässe dann den siebten Tag hintereinander auf der MotoGP-Rennmaschine – Weltrekord.

Über Beschäftigungsmangel kann sich der Barcelona-GP-Fünfte momentan nicht beklagen.

Die Repsol-Honda-Stars Dani Pedrosa und Marc Márquez hingegen verzichteten auf den Montag-Test in Barcelona und verkrochen sich auch heute angesichts des Regenwetters in der Box.

Die beiden Werksfahrer wollen dafür am Donnerstag noch einen Tag anhängen; auch Suzuki testet übrigens Mittwoch und Donnerstag in Aragón.

«Im Nassen habe ich natürlich keinen grossen Unterschied zur 2013-Maschine gemerkt», erzählte Bradl.

«Was wir hier in Aragón zu sehen bekommen, ist der Prototyp unserer 2014-Rennmaschine», erzählte Takeo Yokoyama, Technical Direcor bei Repsol Honda. «Das ist ein komplett neues Motorrad, was Motor und Chassis betrifft. Wir wollten den Prototyp so früh testen, damit wir bis zum Test nach dem WM-Finale in Valencia noch Änderungen anbringen können. Aber wenn Dani und Marc an diesem Motorrad etwas finden, was sie für eine klare Verbesserung gegenüber der jetzigen RC213V halten, wird HRC alles tun, um diese Maschinen bereits zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Saison einsatzbereit zu machen.»

2012 hatte Pedrosa das 2013-Werksbike bereits in Laguna Seca Ende Juli eingesetzt.

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