Márquez und Pedrosa: Einer schwebt, einer leidet

Von Günther Wiesinger
MotoGP
WM-Leader Marc Márquez schwebt weiter auf Wolke 7 – er fuhr Bestzeit. Und Dani Pedrosa leidet arge Schmerzen. Er hofft auf ein paar Punkte.

Repsol-Honda-Rookie Marc Márquez (20) etablierte sich gleich am ersten Trainingstag in Laguna Seca als Schnellster. Im zweiten freien Training (FP2) fuhr der spanische Moto2-Weltmeister fast eine Sekunde schneller als am Vormittag. In Runde 14 von insgesamt 24 legte er eine Bestzeit von 1:22,040 min vor.

Teamkollege Dani Pedrosa, seit dem Sachsenring mit einem angebrochenen Schlüsselbein unterwegs, gelang wegen seiner Verletzung nur eine Zeit von 1:23,129 min – das reichte für Position 11.

«Im ersten freien Training ging es in erster Linie darum, die Ruhe zu bewahren und nichts zu überstürzen», erklärte Marquez. «Das ist uns gelungen. In der Früh sind die Bedingungen wegen des Nebels schwierig gewesen. In den ersten Minuten des ersten Training war ich ein bisschen gestresst, weil ich viel Arbeit zu erledigen habe. Das ist eine brandneue Piste für mich. Sie macht Spass, die Piste ist zwar schmal und eng, sie hat viele Bodenwellen, an die man sich erst gewöhnen muss. In der zweiten Session fühlte ich mich komfortabler. Ich hatte Freude, ausserdem habe ich ein Tempo gefunden, das nicht so übel war. Wir waren am Schnellsten, aber die Zeiten liegen noch 0,8 Sekunden über der letztjährigen Bestzeit. Mit dem ersten Tag bin ich zufrieden. Es wird sich herausstellen, ob ich so weitermachen kann. Und ich muss die Piste noch genauer studieren.»

Dani Pedrosa büsste 1,089 sec auf die Bestzeit von Márquez ein. «In meinem Zustand war das Fahren schwierig. Aber das habe ich erwartet. Jetzt muss ich mich für Samstag so gut wie möglich ausruhen, um etwas Energie zurückzugewinnen. Denn ich muss viele Schmerzen ertragen. Wieder einmal. Wenn ich sage, ich will hier gewinnen, so ist das kein wirklich machbares Ziel. Wahrscheinlich ist sogar ein Podestplatz ausser Reichweite. Ich werde einfach versuchen, im Rennen so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Ich möchte gern so knapp wie möglich an den anderen Titelrivalen dranbleiben.»

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