Pramac-Chef Paolo Campinoti: Stefan Bradl interessant
Stefan Bradl liegt in der MotoGP-WM an achter Stelle, aber es fehlen Podestplätze. Deshalb hat er noch kein Angebot von Honda für 2015. Pramac-Ducati hat Interesse.
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Pramac-Ducati-Teambesitzer Paolo Campinoti wird demnächst einen neuen Deal mit Ducati abschliessen und die seit fast zehn Jahren andauernde Partnerschaft auch 2015 fortsetzen – mit zwei Fahrern.
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Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com verriet Campinoti, dass der Kolumbianer Yonny Hernandez bereits einen neuen Vertrag für die nächste Saison unterschrieben hat. Dessen diesjähriger Teamkollege Andrea Iannone, im Rennen von Assen hinter Rossi auf Platz 6 und in der WM auf Platz 9, hat bereits einen neuen Ducati-Werksvertrag unterschrieben, liess Campinoti durchblicken. Er warte nur auf die Mitteilung von Ducati, ob er einen Platz im Werksteam bekomme – oder eine dritte Saison bei Pramac fahren werde.
Das hängt einzig und allein von Cal Crutchlow und dessen Entscheidung ab, og er seinen Zwei-Jahres-Vertrag 20915 abdient – oder am Saisonende aussteigt. Reizvolle Alternativen sind nicht in Sicht. 2,5 Millionen Euro Jahresgabe bezahlt sonst niemand, höchstens Suzuki.
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"Wenn Andrea Iannone ins Werksteam wechselt, habe ich bei Pramac einen Platz frei", erklärte Campinoti.
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Kommt dann zum Beispiel Stefan Bradl in Frage, falls er bei LCR-Honda seinen Platz verlieren sollte?
Campinoti, der jahrelang in Stuttgart gelebt hat und fliessend Deutsch spricht: "Für mich persönlich wäre Stefan eine Möglichkeit. Er ist mir schon 2010 bei seinem ersten Moto2-Rennen in Doha aufgefallen. Damals habe ich die ersten Kontakte zu ihm geknüpft. Er ist für mich für 2015 ein hochinteressanter Fahrer." Das Pramac-Team hat in der MotoGP-WM 2007 durch Alex Barros in Mugello Platz 3 erreicht, dazu zwei weitere Podestplätze 2008 mit Toni Elias (jeweils Platz 3) in Brünn und Misano.
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Pramac ist ein Energie-Konzern und Stromerzeuger mit 200 Millionen Euro Umsatz, es werden Generatoren hergestellt, es gibt einen weltweiten Vertrieb und 15 Niederlassungen in Amerika, Afrika, China und vielen europäischen Ländern.
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