Nakamoto: «Miller-Aufstieg vielleicht dumme Idee»

Von Sharleena Wirsing
Nun räumte HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto ein, dass sein Plan, Jack Miller direkt von der Moto3- und die MotoGP-Klasse zu holen, eine Art Glücksspiel ist.

Von 60 auf 230 PS – diesen Sprung macht Jack Miller von der kürzlich beendeten zur nächsten Saison. Der 19-Jährige testet derzeit in Sepang die Open-Honda RC213V-RS mit dem LCR-Team. 2015 wird er Teamkollege von Cal Crutchlow.

Einige Top-Fahrer, darunter Marc Márquez und Valentino Rossi, sind der Meinung, Miller hätte sich durch die Moto2-Klasse auf die Königsdisziplin vorbereiten sollen. Doch HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto hielt an seinem Plan fest, den Moto3-Vizeweltmeister sofort in die MotoGP-Klasse zu holen, weil er ein «gutes Gefühl» dabei hat.

«Ich weiß, dass dies ein großes Gamble ist und vielleicht war es eine dumme Idee. Oder eine sehr coole Idee. Natürlich dachte ich zuerst auch, dass der Sprung von der Moto3- in die MotoGP-Klasse zu groß ist. Doch dann kam ich zu der Erkenntnis, dass es vielleicht doch möglich ist. Ich grübelte lange und war sehr verwirrt. Aber ich bin verrückt genug, um es zu tun. Ich habe ein gutes Gefühl bei ihm», erklärte Nakamotor bei «MCN». «Persönlichkeit zählt für mich nicht, darüber denke ich nie nach. Der Speed ist das einzig Wichtige.»

Ohne die Unterstützung durch LCR-Boss Lucio Cecchinello hätte Nakamoto seine Pläne verworfen, behauptet er. «Wir waren sehr an Jack interessiert und haben über diese Idee mit Lucio gesprochen. Er sagte, dass es eine sehr spannende Sache ist. Lucio hat sich selbst dafür entschieden und wie sagten ihm, dass wir ihm helfen können, wenn er eine Honda leasen will. Die Idee kam von Honda, wir schlugen es Lucio vor und er traf die Entscheidung.»

Cecchinello tat sicher gut daran, sich Honda nicht zu widersetzen. Und auf diese Weise erfüllte sich sein Traum von einem zweiten Fahrer. Zudem macht Miller bisher solide Fortschritte und bewältigt seine neue Aufgabe fehlerfrei.

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