Marc Márquez (Honda/3.): «Nicht das Maximum»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Marc Márquez auf der RC213V in Sepang

Marc Márquez auf der RC213V in Sepang

Am zweiten Testtag in Sepang gelang Weltmeister Marc Márquez nicht erneut die Bestzeit. «Es war ein sehr harter Tag», stöhnte er nach 67 Runden.

Marc Márquez trennten am Ende des zweiten Testtages in Malaysia zwar nur 0,183 sec von der Bestzeit, doch er arbeitete mit dem Repsol Honda Team an der Geometrie und der Elektronik der RC213V. Der Weltmeister umrundete den Sepang International Circuit in 2:00,146 min.

Márquez spulte 67 Runden ab. «Der heutige Tag war hart. Ich habe sehr viele Runden gedreht, da wir am Vormittag verschiedene Einstellungen der Geometrie versucht haben, um die Maschine besser zu verstehen. Zudem haben wir eine andere Abstimmung bei der Elektronik verwendet. Für diese Arbeit muss man viele Runden fahren, sich Zeit nehmen und geduldig sein», grinste Márquez am zweiten Tag in Sepang. «Ich bin zufrieden, denn wir konnten viele Informationen sammeln. Am dritten Tag wollen wir uns weiter verbessern.»

Seinen Test musste Márquez in der Schlussphase unterbrechen. «Ja, ich hatte Probleme mit der Front. Daher fuhr ich in die Box, wo wir etwas an der Front änderten. Danach hatte ich aber nur noch eine Runde. Ich verlor die Front in einer langsamen Kurve, aber es war keine große Sache.»

Noch immer hat Márquez drei Honda-Modelle in seiner Box stehen. Die 2014er-Maschine, das 2015er-Bike vom Valencia-Test und ein Update dieser Maschine. «Am dritten Tag werde ich nun endgültig feststellen, ob die neue Maschine besser ist als jene von 2014. Ich weiß, dass die neue Maschine Potenzial hat, aber wir müssen es noch besser verstehen.»

Was passiert, wenn die 2014er-Maschine sich als besser erweist? «Wir müssen den zweiten Sepang-Test abwarten, aber ich fühle mich mit der 2015er-Maschine wohl. Ich denke schon, dass sie besser ist. Vor allem die Front des neuen Bikes ist präziser in schnellen Kurven. Wie auch beim 2014er-Bike brauchen wir mehr Grip am Hinterrad. Aus diesem Grund arbeiten wir an der Geometrie und der Elektronik. Zudem ist der Motor noch schwierig zu fahren. Er ist im oberen Drehzahlbereich aggressiver. Doch wird sind noch in der Vorsaison. Wir sind noch nicht am Maximum angelangt.»

Ist eine Rennsimulation geplant? «Im Moment nicht, denn für uns ist es wichtiger, an den einzelnen Teilen und Einstellungen zu arbeiten. Wenn jedoch noch Zeit bleibt, dann könnten wir das aber in Erwägung ziehen.»

 

Pos Fahrer Motorrad Zeit Diff.
1. Jorge Lorenzo Yamaha 1.59,963
2. Andrea Dovizioso Ducati 2.00,015 0,052
3. Marc Márquez Honda 2.00,146 0,183
4. Dani Pedrosa Honda 2.00,260 0,297
5. Andrea Iannone Ducati 2.00,391 0,428
6. Valentino Rossi Yamaha 2.00,676 0,713
7. Pol Espargaró Yamaha 2.00,959 0,996
8. Cal Crutchlow Honda 2.01,058 1,095
9. Bradley Smith Yamaha 2.01,098 1,135
10. Aleix Espargaró Suzuki 2.01,344 1,381
11. Stefan Bradl Yamaha/Open 2.01,484 1,521
12. Héctor Barberá Ducati/Open 2:01,615 1,652
13. Hiroshi Aoyama Honda 2.01,772 1,809
14. Scott Redding Honda 2.01,844 1,881
15. Maverick Viñales Suzuki 2.01,916 1,953
16. Danilo Petrucci Ducati 2.01,932 1,969
17. Alvaró Bautista Aprilia 2.02,155 2,192
18. Michele Pirro Ducati 2.02,199 2,236
19. Nicky Hayden Honda/Open 2.02,228 2,265
20. Karel Abraham Honda/Open 2.02,574 2,611
21. Loris Baz Yamaha/Open 2.02,842 2,879
22. Katsuyuki Nakasuga Yamaha 2.02,914 2,951
23. Jack Miller Honda/Open 2.03,083 3,120
24. Eugene Laverty Honda/Open 2.03,129 3,166
25. Alex De Angelis ART/Open 2.03,399 3,436
26. Mike di Meglio Ducati/Open 2.03,609 3,646
27. Takumi Takahashi Honda 2.03,781 3,818
28. Marco Melandri Aprilia 2.04,487 4,524

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