Casey Stoner: «Kein Interesse mehr an MotoGP»

Von Colin Young
«Ich erinnere mich an den Druck und den Stress. Ich will das nicht noch einmal erleben», sagt Stoner

«Ich erinnere mich an den Druck und den Stress. Ich will das nicht noch einmal erleben», sagt Stoner

Immer wieder kommen Comeback-Gerüchte um Ex-Weltmeister Casey Stoner auf. Nun bereitete der Australier den Mutmaßungen vorerst ein Ende.

Die Gerüchte, welche eine Rückkehr von Casey Stoner in die MotoGP-Klasse prophezeiten, dementierte der Honda-Testfahrer nun. Ohne Zweifel enttäuschte er seine Fans, aber vielleicht nicht seine alten Rivalen mit der Aussage, dass er «nicht einmal ein Verlangen danach habe, ein Rennen als Wildcard-Pilot zu bestreiten».

Während die Medien spekulieren, hat Stoner eine klare Meinung zu den Comeback-Gerüchten. Er ist noch immer enttäuscht, dass er von Honda in Texas als Ersatz für Dani Pedrosa abgelehnt wurde, doch er hat keine Motivation dafür, zum «Stress der MotoGP-Klasse» zurückzukehren.

Stoner ist von den Gerüchten, dass er als Stammpilot in die MotoGP-WM zurückkehren will, irritiert. Im Mai 2012 hatte es sich mit großer Klarheit für seinen Rücktritt entschieden.

Auf die Frage von SPEEDWEEK.com, ob er wirklich gänzlich mit der MotoGP-WM abgeschlossen habe, sagte Stoner: «Ja, das habe ich. Ich habe kein Verlangen danach, zurückzukommen und Rennen zu fahren. Es gab eine Situation im April mit Austin, als ich an einem Rennen Interesse hatte, um Dani Pedrosa zu ersetzen. Ich hatte Zeit und es gab keinen Druck, weil ich lange kein Rennen mehr gefahren war und die Strecke nicht kannte. Doch Honda sagte, dass sie nicht bereit dazu wären.»

«Ich könnte wann immer ich will eine Wildcard fahren, aber das würde bedeuten, dass ich zur Vorbereitung testen müsste. Daran habe ich kein Interesse. Ich habe nicht einmal Interesse daran, einen Wildcard-Einsatz zu absolvieren.»

Der 29-jährige Stoner reiste kürzlich zum Barcelona-GP. Es war Teil des Europa-Familienurlaubs mit Frau Adriana und der 3-jähirgen Tochter Alessandra. Stoner fuhr eine Demorunde mit der Honda RC213V-S, die als MotoGP-Maschine für die Straße betitelt wird und 180.000 Euro kosten wird.

Während Stoners Talent noch immer bewundert wird – Jorge Lorenzo ist davon überzeugt, dass er wieder MotoGP-Rennen gewinnen könnte – hat er selbst kein Interesse daran, erneut die Opfer zu bringen, die für 38 MotoGP-Siege und zwei Titel nötig waren.

«Ich erinnere mich an den Druck und den Stress in der MotoGP-Klasse. Wenn ich jetzt einen Grand Prix besuche, sehe ich den Stress in den Gesichtern der Fahrer. Ich will das nicht noch einmal erleben», sagte Stoner.

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