Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Valentino Rossi: «Eine Piste wie ein Dirt-Track-Oval»

Von Günther Wiesinger
Valentino Rossi jubelt nach dem Assen-GP

Valentino Rossi jubelt nach dem Assen-GP

Valentino Rossi liegt nach acht von 18 Rennen in der WM-Tabelle zehn Punkte vor Jorge Lorenzo. Er war in diesem Jahr immer auf dem Podest. Und er will als WM-Leader in den Ferien fahren.

«Der Sachsenring ist ein wichtiger Meilenstein in dieser Saison, am Sonntagabend werden wir acht Rennen hinter uns haben, also Halbzeit in der Weltmeisterschaft erreicht haben», hielt der Movistar-Yamaha-Werkspilot fest. «Ich bin sehr zufrieden mit dem, was wir bisher erreicht haben, besonders mit unserer Punkte-Situation. Wir liegen zehn Punkte vor Jorge, das ist wichtig. Inzwischen kennen wir die Kräfteverhältnisse.»

«Der Sachsenring unterscheidet sich von allen anderen GP-Strecken. Er ist sehr trickreich, er ist sehr klein und eng, 80 Prozent der Kurven sind Linkskurven. Es ist ähnlich wie auf einem Dirt-Track-Oval, da geht es auch immer links herum. Wir müssen hier in den wenigen Rechtskurven immer sehr aufpassen. 2014 habe ich hier ein übles Rennen erlebt, es war ein 'wet race', aber ich habe es nicht geschafft, unter die ersten drei zu fahren. Ich war im Rennen nicht schnell genug», erinnert sich Rossi.

Rossi war nicht überrascht über die heftigen Diskussionen nach dem Zusammenstoss in Assen mit Marc Márquez. «Das ist immer so, wenn ein Fight bis zur letzten Kurve geht und dann nach einer Kollision entschieden wird», sagt der Yamaha-Star. «Es war ein hartes Gefecht... Es war ein spannender Kampf, der das ganze Rennen angedauert hat. Es ging um den Sieg zwischen Marc und mir, das war natürlich interessant für die Fans.»

Rossi freut sich auf die Ferien nach dem GP von Deutschland. «Es ist wichtig, bis Sonntag noch 100 Prozent konzentriert zu bleiben. Erst nachher darf ich an den Urlaub denken. Das Relaxen wird dann einfach. Das Rennfahren ist schwieriger.»

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