Valentino Rossi: Er rechnet 2016 mit neuen Gegnern

Von Ivo Schützbach
MotoGP
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Vizeweltmeister Valentino Rossi ist überzeugt, dass 2016 andere Fahrer und Hersteller an der Spitze mitmischen werden. Er rechnet fest mit Ducati und Suzuki.

2016 wird Michelin neuer Einheitsreifen-Lieferant der MotoGP-Klasse und alle Teams müssen neben der Hardware nun auch die Software von Magneti Marelli verwenden. Nach den ersten Testfahrten beklagten sich die Fahrer, denn die Elektronik ist ein technischer Rückschritt und die Michelin-Vorderreifen verursachten zahlreiche Stürze. Doch klar ist, dass das Feld durch die Neuerungen enger zusammen rücken wird.

Auch Vizeweltmeister Valentino Rossi ist bewusst, dass 2016 andere Fahrer und Hersteller an der Spitze mitmischen werden. Als Hauptgegner sieht der Italiener jedoch die üblichen Siegfahrer. «Für mich sind die Gegner, die am schwierigsten zu schlagen sind, immer Lorenzo, Márquez und Pedrosa. Doch ich denke, dass durch die neuen Regeln mit der Einheits-ECU und den neuen Reifen auch die Jungs aus den Satelliten-Teams oder kleinere Werksteams wie Suzuki viel näher an uns dran sein werden», erklärte der 36-jährige Yamaha-Pilot.

Die Teams von Honda, Ducati und Aprilia testeten Ende November mit den Werkspiloten in Jerez, Suzuki testete mit Maverick Viñales in Sepang. Der letzte Michelin-Test 2015 fand dann am 21. und 22. Dezember in Jerez statt. Dort durften die Werke jedoch nur mit ihren Testfahrern arbeiten, denn von 1. Dezember bis 31. Januar greift das Testverbot für die Stammfahrer. Honda reiste sogar mit zwei Testfahrern an. Yamaha verzichtete. Rossi bestätigte bereits, dass Yamaha durch den WM-Kampf mit der Entwicklung für 2016 in Verzug geriet.

Daher ist der «Doctor» überzeugt, dass 2016 nicht nur die glorreichen Vier an der Spitze für Spannung sorgen werden. «Der Kampf um den Sieg wird sich nicht nur unter uns vier abspielen, sondern auch ein paar andere Fahrer werden involviert sein», ist Rossi überzeugt.

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