Valentino Rossi (5.): «Es war nur ein kleiner Crash»

Von Vanessa Georgoulas
​Valentino Rossi: «Das Gute ist, dass unser Bike nun schon auf drei verschiedenen Strecken funktioniert hat»

​Valentino Rossi: «Das Gute ist, dass unser Bike nun schon auf drei verschiedenen Strecken funktioniert hat»

Yamaha-Werkspilot Valentino Rossi gab am letzten Testabend in Katar Gas und sicherte sich mit 1:55.429 min den fünften Platz auf der kombinierten Zeitenliste. Der neunfache Weltmeister stürzte erneut.

Wie schon am ersten Katar-Testabend stürzte Valentino Rossi auch zum Testabschluss in der Wüste von seiner Yamaha. «Zum Glück war es nur ein kleiner Crash», erklärte er hinterher erleichtert, und freute sich: «Heute war ein guter Tag, denn wir konnten uns vor allem in den letzten beiden Stunden stark verbessern. Wir haben die Abstimmung optimiert und ich konnte schnelle Rundenzeiten fahren. Das war eines meiner heutigen Ziele.»

Der 37-jährige Italiener, der auf seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo (1.) 0,619 Sekunden einbüsste, fügte an: «Auch die Rennsimulation lief gut, ich konnte 50 Runden lang pushen, obwohl der Reifen am Ende doch sehr stark rutschte. Trotzdem konnte ich mein Tempo halten, und das ist vielversprechend.»

Der neunfache Weltmeister weiss aber auch, dass die Konkurrenz nicht schläft: «In Sepang waren die Abstände noch grösser, nun ist Ducati schnell unterwegs. Das erste Rennen wird also alles andere als einfach. Aber das Bike funktioniert gut – auch im Zusammenspiel mit den Michelin-Reifen, die besser geworden sind. Es sieht also ganz okay aus.»

Dennoch fügt Rossi vorsichtig an: «Natürlich kann sich im Rennen alles ändern, denn es sind so viele Einflussfaktoren, die sich auf das Resultat auswirken. Wir hoffen einfach, dass wir bereit sein werden. Das Gute ist, dass unser Bike nun schon auf drei verschiedenen Strecken funktioniert hat. Aber ich weiss, dass es hart wird, denn die Konkurrenz hat sich seit dem ersten Test stark verbessert. Im ersten Rennen werden viele Fahrer vorne mitmischen, aber wir werden auch konkurrenzfähig sein.»

Die Michelin-Reifen blieben auch am letzten Testtag des Winters ein grosses Thema. Der Italiener bestätigte: «Das Problem ist, dass sich die Strecke von Tag zu Tag verbessert hat. Damit hat sich auch die Belastung für den Vorderreifen vergrössert. Deshalb mussten wir reagieren. Gestern lief es mit der weichen Mischung nicht so schlecht, heute war sie zu weich. Ich denke, die letzten fünf Runden werden in jedem Fall für alle schwierig. Aber das Bike ist gut zu fahren, deshalb kann man ein anständiges Tempo halten.»

Die Gesamtzeiten des Katar-Tests (2. bis 4. März)

1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:54,810
2. Scott Redding,. Ducati, 1:55326
3. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,333
4. Marc Márquez, Honda, 1:55,402
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,429
6. Andrea Iannone, Ducati, 1:55,508
7. Cal Crutchlow, Honda, 1:55,592
8. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:55,700
9. Héctor Barbera, Ducati, 1:55,733
10. Dani Pedrosa, Honda, 1:55,857
11. Pol Espargaró, Yamaha, 1:55,882
12. Yonny Hernandez, Ducati, 1:55,894
13. Bradley Smith, Yamaha, 1:55,966
14. Loris Baz, Ducati, 1:56,057
15. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,126
16. Michele Pirro, Ducati, 1:56,591
17. Tito Rabat, Honda, 1:57,027
18. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:57,043
19. Jack Miller, Honda, 1:57,046
20. Eugene Laverty, Ducati, 1:57,146
21. Stefan Bradl, Aprilia, 1:57,340
22. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:58,347
23. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:00,291

Die Testzeiten in Katar, 23 Uhr Ortszeit (4. März)
1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:54,810
2. Scott Redding, Ducati, 1:55326
3. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,333
4. Marc Márquez, Honda, 1:55,402
5. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,429
6. Andrea Iannone, Ducati, 1:55,535
7. Cal Crutchlow, Honda, 1:55,592
8. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:55,700
9. Héctor Barbera, Ducati, 1:55,733
10. Pol Espargaró, Yamaha, 1:55,882
11. Yonny Hernandez, Ducati, 1:55,894
12. Bradley Smith, Yamaha, 1:55,966
13. Loris Baz, Ducati, 1:56,057
14. Dani Pedrosa, Honda, 1:56,142
15. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,419
16. Michele Pirro, Ducati, 1:56,591
17. Tito Rabat, Honda, 1:57,027
18. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:57,043
19. Jack Miller, Honda, 1:57,046
20. Eugene Laverty, Ducati, 1:57,146
21. Stefan Bradl, Aprilia, 1:57,340
22. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:00,291

Die Testzeiten in Katar, 23 Uhr Ortszeit (3. März)
1. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,436.
2. Andrea Iannone, Ducati, 1:55,508.
3. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:55,535.
4. Scott Redding, Ducati, 1:55,677.
5. Héctor Barbera, Ducati, 1:55,815.
6. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:55,856.
7. Dani Pedrosa, Honda, 1:55,857.
8. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,947.
9. Marc Márquez, Honda, 1:56,046.
10. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,126.
11. Pol Espargaró, Yamaha, 1:56,173.
12. Loris Baz, Ducati, 1:56,427.
13. Cal Crutchlow, Honda, 1:56,584.
14. Yonny Hernandez, Ducati, 1:56,667.
15. Tito Rabat, Honda, 1:57,263.
16. Bradley Smith, Yamaha, 1:57,267.
17. Eugene Laverty, Ducati, 1:57,670.
18. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:57,721.
19. Jack Miller, Honda, 1:57,789.
20. Michele Pirro, Ducati, 1:58,113
21. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:58,347.
22. Stefan Bradl, Aprilia, 1:58,418.

Die Testzeiten Katar, 23 Uhr Ortszeit (2. März)
1. Jorge Lorenzo, Yamaha, 1:55,452
2. Maverick Vinales, Suzuki, 1:55,880
3. Valentino Rossi, Yamaha, 1:55,894
4. Andrea Iannone, Ducati, 1:56,119
5. Scott Redding, Ducati, 1:56,213
6. Héctor Barbera, Ducati, 1:56,320
7. Andrea Dovizioso, Ducati, 1:56,388
8. Cal Crutchlow, Honda, 1:56,510
9. Bradley Smith, Yamaha, 1:56,517
10. Marc Márquez, Honda, 1:56,523
11. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:56,522
12. Pol Espargaró, Yamaha, 1:56,747
13. Dani Pedrosa, Honda, 1:56,910
14. Yonny Hernandez, Ducati, 1:57,021
15. Loris Baz, Ducati, 1:57,121
16. Jack Miller, Honda, 1:57,850
17. Michele Pirro, Ducati, 1:57,891
18. Tito Rabat, Honda, 1:58,016
19. Stefan Bradl, Aprilia, 1:58,066
20. Eugene Laverty, Ducati, 1:58,269
21. Hiroshi Aoyama, Honda, 1:58,744
22. Alvaró Bautista, Aprilia, 1:58,753
23. Takuya Tsuda, Suzuki, 2:00,578

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