Austin: Wie Kenny Roberts Jr. Aleix Espargaró half

Von Frank Aday
Kenny Roberts Jr. mit seiner Frau Ro in der Startaufstellung der MotoGP-Klasse in Austin

Kenny Roberts Jr. mit seiner Frau Ro in der Startaufstellung der MotoGP-Klasse in Austin

In den ersten beiden Saisonrennen hatte Aleix Espargaró große Probleme mit seiner Suzuki, beim «Red Bull Grand Prix of the Americas» griff ihm Ex-500-ccm-Weltmeister Kenny Roberts Jr. unter die Arme.

Im Jahr 2000 war Kenny Roberts Jr. der letzte Fahrer, der einen Königsklasse-WM-Titel für Suzuki einfahren konnte. Am Wochenende stattete der heute 42-Jährige dem Team Ecstar Suzuki auf dem Circuit of the Americas einen Besuch ab.

Der Amerikaner war nicht nur Zuschauer, der Sohn von «King» Kenny Roberts stand dem Team mit Rat und Tat zur Seite. «Wir haben immer einen Mann draußen an der Strecke, der versucht, uns durch Videoaufnahmen zu helfen und uns mit anderen Fahrern vergleicht. An diesem Wochenende hat Kenny ihn begleitet», berichtete Aleix Espargaró gegenüber «crash.net» bei privaten Testfahrten in Austin am Montag. «Kenny hat viel Erfahrung, daher sah er sich unser Bike und die der anderen an. Wir haben Vergleiche gezogen und viel miteinander gesprochen. An diesem Wochenende haben wir uns sehr viele Videos angesehen. Es ist sehr gut, wenn ein Fahrer wie er an der Strecke steht und die Bikes beobachten kann. Daher sprach er auch viel mit Tom [O’Kane, Crew-Chief].»

«Ich wusste nicht, dass er im FP1 an der Strecke war. Im Grunde hat er bestätigt, was ich fünf Minuten zuvor zu Tom sagte. Das bedeutet, dass ich kein Idiot bin und nicht verrückt», betonte der Spanier. «Er sprach mit Tom und wir entwickelten Ideen für die Zukunft, daher haben wir beim Test etwas Neues ausprobiert, das gut funktionierte.»

Am Sonntag erreichte Espargaró in Austin den fünften Platz, doch er lag hinter seinem Teamkollegen Maverick Viñales. «Ich kam langsam zum Gefühl aus dem letzten Jahr zurück. Ich konnte wieder aggressiv fahren. Wenn ich das mache und hart bremse, dann fühle ich, dass ich schnell bin. Hier konnte ich aggressiv fahren ohne zu stürzen. In Katar und Argentinien verlor ich immer die Front, sobald ich pushte. Daher nahmen wir ein paar Veränderungen vor und mein Gefühl wurde besser. Wir haben auch zum ersten Mal mit dem 34er-Vorderreifen [mit der härteren Mischung] gearbeitet. Ich konnte ihn zum ersten Mal fahren, das Bike fühlte sich sicherer an. Bei den ersten beiden Rennwochenenden konnte ich ihn nicht einsetzen.»

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