Aki Ajo (KTM): «Regeln machen es schwierig, große Fortschritte zu erzielen»
Laut KTM-Factory-Racing-Teammanager Aki Ajo war der MotoGP-Test in Sepang intensiv und produktiv. Insbesondere für Aerodynamik und Chassis konnten viele wertvolle Informationen gesammelt werden.
Es war die erste große Standortbestimmung in der MotoGP-Vorsaison 2026. Die Fahrer der Königsklasse trafen letzte Woche beim Sepang-Test aufeinander, um die Arbeit zu beurteilen, welche die Hersteller über die Wintermonate verrichtet hatten. Zuvor waren die Testfahrer, Rookies und Yamaha-Piloten beim Shakedown im Einsatz, um mit den Prototypen wichtige Testkilometer zu sammeln.
Zahlenmäßig am fleißigsten war KTM – das Werk aus Österreich war an den sechs Tagen mit sieben Fahrern am Start. Die Testfahrer Pol Espargaro, Dani Pedrosa und Mika Kallio bereiteten die RC16 für die Stammpiloten der Teams Red Bull KTM Factory Racing und KTM Tech3 vor. Pedro Acosta, Brad Binder, Enea Bastianini und Maverick Vinales drehten dann vom 3. bis 5. Februar viele Runden und waren danach zufrieden. In der kombinierten Zeitenliste landeten die vier KTM-Vertreter zwar nur auf den Rängen 8 (Acosta), 9 (Vinales), 11 (Bastianini) und 15 (Binder), doch die Zeitenjagd stand nach Aussage von KTM nicht im Vordergrund.
Vielmehr ging der orangenen Truppe darum, das Paket für die MotoGP-Saison 2026 zu schnüren, bei dem in diesem Jahr – im Gegensatz zur letzten Saison – mehr in eine Richtung gearbeitet wird. Seit dem zweiten Halbjahr 2025 sind die Fortschritte bei der RC16 deutlich zu spüren – dieser Weg soll konsequent fortgesetzt werden.
Viele Informationen für Aerodynamik und Chassis
KTM-Factory-Racing-Teammanager Aki Ajo zieht ein positives Resümee zum Sepang-Test: «Wir hatten hier in Sepang einige lange, produktive Tage, sowohl mit den Rennteams als auch mit den Testfahrern. Die Regeln für die Meisterschaft machen es derzeit sehr schwierig, große Fortschritte bei der technischen Plattform zu erzielen, aber ich bin sehr zufrieden mit den Schritten, die wir hier gemacht haben», meinte der Finne. «Unsere Vorbereitungen waren intensiv, und wir haben hier in Malaysia viele Informationen aus den Runden gewonnen, insbesondere für unser Aerodynamik-Paket. Das ist etwas, das wir bald fertigstellen müssen. Auch beim Chassis hatten wir viele verschiedene Dinge zu tun. Jetzt geht es weiter nach Thailand, und dort werden wir dann endlich die Fortschritte in den Rennen beurteilen können!»
Der Buriram-Test findet am 21. und 22. Februar statt. Eine Woche danach steigt dann mit dem Großen Preis von Thailand das erste Rennwochenende 2026.
Pos.
Fahrer
Hersteller
Zeiten
1.
Alex Marquez (E)
Ducati
1:56,402 min
2.
Marco Bezzecchi (I)
Aprilia
+0,124 sec
3.
Fabio Di Giannantonio (I)
Ducati
+0,383
4.
Marc Marquez (E)
Ducati
+0,387
5.
Joan Mir (E)
Honda
+0,472
6.
Francesco Bagnaia (I)
Ducati
+0,527
7.
Franco Morbidelli (I)
Ducati
+0,581
8.
Pedro Acosta (E)
KTM
+0,714
9.
Maverick Vinales (E)
KTM
+0,724
10.
Raul Fernandez (E)
Aprilia
+0,843
11.
Enea Bastianini (I)
KTM
+0,888
12.
Ai Ogura (J)
Aprilia
+0,924
13.
Luca Marini (I)
Honda
+1,163
14.
Alex Rins (E)
Yamaha
+1,178
15.
Brad Binder (ZA)
KTM
+1,188
16.
Johann Zarco (F)
Honda
+D24
17.
Fabio Quartararo (F)
Yamaha
+1,467
18.
Jack Miller (AUS)
Yamaha
+1,754
19.
Toprak Razgatlioglu (TR)
Yamaha
+1,924
20.
Diogo Moreira (BR)
Honda
+2,074
21.
Lorenzo Savadori (I)
Aprilia
+2,164
22.
Augusto Fernandez (E)
Yamaha
+2,876
23.
Andrea Dovizioso (I)
Yamaha
+4,279
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