Marc Márquez (Honda/1.): Respekt vor Valentino

Von Günther Wiesinger
MotoGP
WM-Leader Marc Márquez hat 24 Punkte Vorsprung auf Jorge Lorenzo, der nur auf dem 11. Startplatz steht. Valentino Rossi macht ihm mehr Kopfzerbrechen.

Bei seinem 141. Grand Prix sicherte sich Marc Márquez die insgesamt 62. Pole-Position, in der MotoGP-Klasse hat er in der vierten Saison insgesamt schon 34 Trainingsbestzeiten erzielt – bei 63 Einsätzen.

Die Pole-Position-Ausbeute liegt also in der Königsklasse jenseits von 50 Prozent.

«Ich bin wirklich happy, wieder eine Pole-Position auf dem Sachsenring zu haben. Denn ehrlich gesagt, vor dem Qualifying hatte ich nicht das allerbeste Gefühl», schilderte der spanische Repsol-Honda-Werkspilot. «Denn wir hatten sehr viele Dinge am Motorrad ausprobiert und vielleicht zwischendurch ein bisschen den Überblick verloren. Aber im Qualifying haben wir wieder die richtige Spur gefunden. Da ist mir eine wirklich gute Runde gelungen...»

«Aber ich habe gestern schon erzählt, dass mir Valentino dicht auf den Fersen ist. Gut, im Qualifying hat er als Dritter 0,5 Sekunden verloren. Aber in der Rennpace ist er mir ziemlich auf den Pelz gerückt. Auch Dani ist beim Rennspeed nicht weit zurück. Jetzt müssen wir das Wetter abwarten. Wenn es nass wird, ist dieses Rennen für alle ein Fragezeichen.»

Momentan ist für den ganzen Sonntag leichter Regen bei 20 Grad angesagt. Andere Wetter-Portale sagen den Regen erst für den Nachmittag voraus.

«Es sieht so aus, als könnte es am Sonntag kühler werden. Und ehrlich gesagt, kühlere Temperaturen können uns nützlich sein», stellte Marc fest. «Wenn es im Rennen regnet, ändern sich alle Vorzeichen. Wir hoffen auf ein trockenes Rennen.»

Honda-Star Márquez hat bei den letzten drei Rennen jeweils zweite Plätze sichergestellt. Jetzt will er endlich wieder einmal gewinnen. «Ein Sieg ist ein Sieg. Zum Beispiel habe ich es in Mugello und in Barcelona probiert, aber Valentino hat mich dort besiegt. In Assen war es etwas anders. Aber morgen werde ich es wieder versuchen. Doch wenn wir nicht gewinnen können, wäre das kein grosses Drama. Wir werden aber zumindest um einen Podestplatz fighten.»

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