Guidotti (Pramac): «Mit Problemen gerechnet»

Von Jordi Gutiérrez
MotoGP
Redding-Crew-Chief Giacomo Guidotti mit seinem Bruder und Teammanager Francesco Guidotti

Redding-Crew-Chief Giacomo Guidotti mit seinem Bruder und Teammanager Francesco Guidotti

Danilo Petrucci beklagte beim MotoGP-Test in Spielberg große Probleme mit den Michelin-Hinterreifen. Pramac-Teamanager Francesco Guidotti hatte bereits mit Schwierigkeiten gerechnet, wie er SPEEDWEEK.com erklärte.

«Es war mit Sicherheit ein nützlicher und hilfreicher Test für uns. Auf dieser für uns neuen Strecke hatte kein Team Informationen oder Daten. Das war also sehr hilfreich und gut, wenn man von der Zeitenliste absieht», fasste Pramac-Teammanager Francesco Guidotti nach dem Spielberg-Test, bei dem 3.500 Fans anwesend waren, zusammen. «Es ist klar, dass es nur um das Sammeln von Daten und für die Fahrer, Teams und den Reifehersteller ging. Wir werden dadurch mit einer besseren Idee dafür zurückkommen, wie wir das Rennwochenende angehen müssen.»

Die Pramac-Ducati-Piloten Scott Redding und Danilo Petrucci schlossen den MotoGP-Test auf dem Red Bull Ring in Österreich auf den Plätzen 9 und 14 ab. Redding umrundete die 4,3 Kilometer lange Strecke in 1:24,375 min, was jedoch 1,1 sec Rückstand auf die Bestzeit seines Ducati-Markenkollegen Andrea Iannone bedeutete.

Die Michelin-Reifen müssen bis zum Österreich-GP von 12. bis 14. August noch überarbeitet werden, fordert Guidotti. Danilo Petrucci hatte Löcher im Hinterreifen und eine geringe Haltbarkeit von weniger als 15 Runden beklagt. «Es scheint, dass wir ein paar Probleme durch das Layout, wie die Bergab- und Bergauf-Passagen in Schräglage, erlebten. Der Hinterreifen leidet unter den Highspeed-Passagen. Wir hatten mit allem gerechnet und ein Teil davon ist eingetreten. Daher war es besser, vor dem Rennen hierher zu kommen und dann in aller Ruhe die entstandenen Probleme zu beheben.»

In der MotoGP-Gesamtwertung liegen Ducati-Neuling Redding und Petrucci, der wegen einer Handverletzung einige Rennen verpasste, auf den Plätzen 12 und 18. Redding konnte zuletzt bei gemischten Bedingungen in Assen und auf dem Sachsenring mit den einem Podestplatz und Rang 4 glänzen.

Red Bull Ring-Test, 20. Juli, 18 Uhr

1. Iannone, Ducati, 1:23,240
2. Dovizioso, Ducati, 1:23,680
3. Stoner, Ducati, 1:23,865
4. Barberá, Ducati, 1:24,091
5. Rossi, Yamaha, 1:24,169
6. Lorenzo, Yamaha, 1:24,194
7. Viñales, Suzuki, 1:24,208
8. Aleix Espargaró, Suzuki, 1:24,335
9. Redding, Ducati, 1:24,375
10. Hernandez, Ducati, 1:24,396
11. Crutchlow, Honda, 1:24,455
12. Laverty, Ducati, 1:24,497
13. Miller, Honda,1:24,555
14. Petrucci, Ducati, 1:24,602
15. Rabat, Honda, 1:24,670
16. Pirro, Ducati, 1:25,139
17. Kallio, KTM, 1:25,191
18. Lüthi, KTM, 1:25,705.
19. Baz, Ducati, 1:26,453

Red Bull Ring Test – 19. Juli, 18 Uhr

1. Andrea DOVIZIOSO, Ducati, 1’23.764
2. Andrea IANNONE, Ducati, 1’24.347
3. Scott REDDING, Ducati, 1’24.461
4. Casey STONER, Ducati , 1’24.502
5. Maverick VIÑALES, Suzuki, 1’24.595
6. Héctor BARBERÁ, Ducati, 1’24.649
7. Eugene LAVERTY, Ducati, 1’24.751
8. Danilo PETRUCCI, Ducati, 1’24.992
9. Valentino ROSSI, Yamaha, 1’25.054
10. Aleix ESPARGARÓ, Suzuki , 1’25.099
11. Yonni HERNANDEZ, Ducati, 1’25.171
12. Jorge LORENZO, Yamaha, 1’25.175
13. Jack MILLER, Honda, 1’25.345
14. Cal CRUTCHLOW, Honda, 1’25.438
15. Loris BAZ, Ducati, 1’25.994
16. Mika KALLIO, KTM, 1’26.056
17. Tito RABAT, Honda, 1’26.195
18. Tom LÜTHI, KTM, 1’26.405

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