Tapferer Aleix Espargaró: Großes Lob für Suzuki

Von Sharleena Wirsing
MotoGP
Aleix Espargaró auf der Suzuki GSX-RR

Aleix Espargaró auf der Suzuki GSX-RR

Obwohl sich Aleix Espargaró am Freitag beide Hände verletzt hatte, biss sich der Spanier im Qualifying am Samstag durch und sicherte den neunten Startplatz für das Team Ecstar Suzuki.

Nach seinem Sturz am Freitag wurden im linken Mittelfinger von Aleix Espargaró drei kleine Brüche festgestellt. Der Mittelfinger wurde mit einer elastischen Bandage am Zeigefinger fixiert, wenn er in den Handschuh schlüpft, werden die Finger mit Tape aneinander befestigt. Am Daumen der rechten Hand wurden die Bänder und Sehnen stark in Mitleidenschaft gezogen. Trotzdem biss sich der Spanier tapfer durch.

Er wurde mit Startplatz 9 belohnt. 0,671 sec trennten ihn im Qualifying von der Bestzeit des Ducati-Fahrers Andrea Iannone. «Ich habe einige Schmerzmittel genommen und fühle mich sehr müde, aber ich denke schon, dass ich das im Rennen hinbekomme», schnaufte Espargaró nach dem MotoGP-Qualifying. «Wir haben uns entschieden, dass ich einen normalen Handschuh verwende und dann den Zeigefinger mit Tape am Mittelfinger befestige. Der Mittelfinger macht mir viel mehr Probleme als mein Daumen. Eigentlich dachte ich, dass es anders herum sein wird. Doch immer wenn ich beschleunige, habe ich starke Schmerzen im Mittelfinger, aber ich nehme viele Pillen dagegen. Am Nachmittag fühlte ich mich aber besser als am Morgen.»

Vor dem Rennwochenende auf dem Red Bull Ring war damit zu rechnen, dass Suzuki auf der Highspeed-Strecke schwächeln würde. Doch das Gegenteil ist der Fall. «Ich bin sehr zufrieden mit Suzuki, denn nach dem Test habe ich die japanischen Ingenieure sehr dazu gedrängt, neue Winglets zu entwickeln. Wir wissen, dass sie in etwas mehr als drei Monaten verboten werden. Und deshalb sagten sie mir, dass das fast unmöglich sein wird. Doch wir kamen auf diese Strecke und hatten neue Winglets. Nun haben wir weniger Wheelies und viel mehr Power bei der Beschleunigung. Das ist ein großer Vorteil, ich danke ihnen sehr dafür.»

«Zudem haben wir wirklich einen guten Job gemacht. Trotz meiner Verletzung habe ich nur sechs Zehntel verloren. Ich bin zufrieden. Im FP4 fühlte ich mich mit dem harten Hinterreifen auch viel besser. Meine Zeit war schnell, nur zwei oder drei Zehntel von den Yamaha-Fahrern und Platz 5 entfernt. Daher bin ich zufrieden. Beim Test lagen wir eine Sekunde zurück, nun sind es nur noch 0,6 sec. Wir haben uns also gesteigert. Der Vorteil von Ducati ist, dass sie viel Power einsetzen können und das Vorderrad trotzdem unten bleibt. Daher entschieden wir uns, die Japaner wegen der Winglets zu drängen. Sie haben einen sehr guten Job gemacht. Die Winglets sind viel größer, die Beschleunigung ist besser.»

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