GP125 - Motegi: Erster Sieg für Zarco

Von Andreas Gemeinhardt
MotoGP 125 ccm
Johann Zarco (Avant-Air-Asia-Ajo): Endlich hat's geklappt!

Johann Zarco (Avant-Air-Asia-Ajo): Endlich hat's geklappt!

Der 21-jährige Franzose Johann Zarco (Avant-Air-Asia-Ajo) holt sich auf dem Twin Ring in Motegi seinen ersten Grand-Prix-Sieg.

Das Qualifying der Achtelliterklasse konnte Johann Zarco (Avant-Air-Asia-Ajo) vor Héctor Faubel (Bankia Aspar Team 125ccm) für sich entscheiden. Auf den Positionen drei und vier qualifizierten sich Nicolás Terol (Bankia Aspar Team 125ccm) und Meverick Vinales (Blusens by Paris Hilton Racing). Doch Vinales wird auf den letzten Startpaltz verbannt, als er nach einer Reparatur an seiner Aprilia die Boxengasse nicht rechtzeitig verlässt. Aus der zweiten Startreihe gehen Alberto Moncayo (Andalucia Banca Civica), Evren Vasquez (Avant-Air-Asia-Ajo), Sandro Cortese (Intact-Racing Team Germany) und Jonas Folger (Red Bull Ajo Motorsport) in das Rennen.

Terol, Zarco und Faubel setzen sich schnell vom restlichen Feld ab. Moncayo, Vasquez, Folger, Cortese und Adrian Martin (Bankia Aspar Team 125ccm) belegen die Plätze vier bis acht. Marcel Schrötter (Mahindra Racing) beendet die erste Runde als Elfter. Luis Salom (RW Racing GP) und Joseph Rodriguez (Blusens by Paris Hilton Racing) stürzen. Vinales startet seine Aufholjagd, ist im Verfolgerfeld klar der Schnellste und taucht in der fünften Runde bereits auf dem zehnten Rang auf.

Vasquez rollt mit einem technischen Defekt in der neunten Runde aus. Terol und Zarco schütteln Faubel, der langsamer wird, ab. Moncayo bekommt Gesellschaft von Folger, Martin, Cortese und Vinales. Dahinter klafft eine Lücke von über zehn Sekunden auf das vordere Mittelfeld. Vinales kassiert Folger, Cortese und Martin. Nach einem Fahrfehler von Terol kann sich Zarco einen Vorsprung herausfahren, der sich bis zur Zieldurchfahrt auf über fünf Sekunden vergrössert.

Zarco gelingt sein erster Grand-Prix-Sieg. Terol wird Zweiter vor Faubel und Vinales. Im Verfolgerpulk kann sich Cortese gegen Folger, Moncayo und Martin durchsetzen. Marcel Schrötter (Mahindra Racing) holt sich auf dem zwölften Platz erneut WM-Punkte. Diese blieben dem Deutschen Meister Jack Miller (Caretta Technology Race Dept) auf dem sechzehnten Rang verwehrt.
 

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