Erste Tests für Barbera und Pons

Von Markus Lehner
MotoGP 250 ccm
Axel Pons: Sohn des zweifachen Weltmeister Sito Pons

Axel Pons: Sohn des zweifachen Weltmeister Sito Pons

Das Pepe World Pons WRB Team testet diese Woche in Barcelona erstmals mit Héctor Barbera und Axel Pons.

Teamchef Sito Pons ehrgeiziges 250er Projekt wird Realität: In Barcelona testet mit Héctor Barbera nicht nur einer der Favoriten für den WM-Titel 2009, sondern auch sein Sohn Axel Pons.

Das 125er Team von Sito Pons mit Simone Corsi und Nicolas Terol hat die ersten Testfahrten bereits Mitte Februar in Valencia erfolgreich erledigt. Die beiden 250er Piloten Barbera und Axel Pons hingegen mussten sich gedulden, bis die neuen Aprilia im Werk in Italien fertig gestellt und ausgeliefert waren.

Barbera sitzt erstmals seit seinem schweren Unfall beim Japan-GP in Motegi, wo sich der Spanier drei Rückenwirbel brach, wieder im Sattel. Der aus Valencia stammende Barbera erhält für seine fünfte 250er Saison eine RSA-Werks-Aprilia, sein Chefmechaniker ist der renommierte Italiener Rossano Brazzi.

«Es war eine lange und harte Zeit seit dem Unfall», sagt Barbera. «Aber das Wichtigste war, wieder zu 100 % gesund und voll einsatzfähig zu werden. Ich bin sehr zuversichtlich und freue mich auf die neue Saison. Es wird eine hart umkämpfte Meisterschaft werden, Marco Simoncelli und Alvaro Bautista sind in meinen Augen die beiden stärksten Fahrer. Aber da sind noch andere schnelle Leute, Héctor Faubel, Mattia Pasini, Alex Débon, Roberto Locatelli und noch einige mehr. Sie alle können Rennen gewinnen. Letztes Jahr war ich bei den Topleuten dabei. Hoffen wir, dass es auch 2009 so sein wird. An meinem Einsatz wird es nicht fehlen.»

Barberas neuer Teamkollege Axel Pons absolviert seine erste 250er Saison und sein erstes komplettes GP-Jahr überhaupt. 2008 war er bei drei Wild Card-Einsätzen in der 125er Klasse am Start, doch die Saison des Teenagers wurde nach einem schweren Unfall bei einem spanischen Meisterschaftslauf frühzeitig beendet.

Wie Barbera ist Pons Junior jetzt wieder gesund. «Für mich wird ein Traum wahr. Nach der langen Verletzungspause freue ich mich wieder enorm aufs Fahren. Ich weiss, dass es nicht einfach werden wird. Aber ich werde alles tun, was möglich ist. Dass Héctor Barbera in unserem Team ist, bedeutet für mich eine grosse Hilfe. Er besitzt viel Erfahrung, davon kann ich natürlich nur profitieren.»

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