Estoril, 250, Rennen: Simoncellis 5. Streich

Von Esther Babel
Simoncelli auf dem Weg zum Sieg

Simoncelli auf dem Weg zum Sieg

Im Kampf um die Spitze behielt Marco Simoncelli den kühlsten Kopf und fuhr seinen fünften Saisonerfolg ein. Alvaro Bautista stürzte. Tom Lüthi auf Platz 7.

Hector Barbera (Pepe World Team), Alvaro Bautista (Mapfre Aspar Team), [*Person Marco Simoncelli*] (Metis Gilera) und Hiroshi Aoyama (Scot Racing Team) nahmen den GP von Portugal von der ersten Startreihe aus in Angriff.

Aoyama bog als Erster in die erste Kurve ein, wurde aber gleich vom Spanier Bautista verdrängt. Auch Alex Debon und Barbera huschten noch am japanischen WM-Leader vorbei. Schon in Runde 2 ging es für den Honda-Mann vom Scot-Team weiter abwärts, auch Simoncelli und de Rosa fanden einen Weg vorbei.

An der Spitze konnte sich mit Bautista, Simoncelli, Barbera und de Rosa ein wildes Quartett um einige Meter absetzen. Doch Mike di Meglio (Team Mapfre Aspar) schaffte es in kurzer Zeit, die Lücke zu schliessen. In der vierten Runde stürzte Bautista am Ende der Start- und Zielgeraden, ohne Feindkontakt. Das gleiche Schicksal ereilte Hector Faubel zwei Runden später. De Rosa stellte seine Honda in der Box ab.

In dem ganzen Tumult schaffte es Simoncelli, sich eine kleinen Vorsprung vor Barbera und di Meglio heraus zu fahren. Während es an der dezimierten Spitze halbwegs zivilisiert zu ging, kam es 3,3 Sekunde dahinter im Kampf um Platz 4 zwischen Aoyama, Jules Cluzel (Matteoni Racing) und Wilairot zu heissen Szenen. Der Japaner behielt die Oberhand und setzte sich nach einigem Geplänkel von den Konkurrenten ab.

Der Schweizer Tom Lüthi (Emmi Caffe Latte) hat sich bis zur zehnten Runde an Alex Baldolini und Karel Abraham vorbeigearbeitet und war auf Platz 9 unterwegs, als Roberto Locatelli (Metis Gilera) ausrutschte und Lühti auf Platz 8 landete. Über zwei Sekunden holte der Aprilia-Pilot dann auf Pasini auf und brachte sich für die Schlussphase in Stellung. In der 21. von 26 Runden ging Lüthi an Pasini vorbei auf Platz 7.

Da sich di Meglio und Barbera bei der Verfolgung von Simoncelli nicht ganz einig waren, schaffte es der Italiener, seinen Vorsprung zehntelsekundenweise auszubauen. Mit einem Vorsprung von 5,317 Sekunden sah der Italiener trotz wildem Vorderrad-Chattering als Erster das Ziel. Die Entscheidung zwischen di Meglio und Barbera fiel erst nach der Auswertung der Videoaufzeichnung. Platz 2 ging an di Meglio, Platz 3 an Barbera.

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