MotoGP: Ducati schuftet für Valentino Rossi

Von Henny-Ray Abrams
MotoGP 800 ccm
Valentino Rossi beim Ducati-Test

Valentino Rossi beim Ducati-Test

In der Ducati-Rennabteilung gehen momentan die Lichter nicht aus. Die Ducati GP11 muss für Superstar Rossi massgeschneidert werden.

Ab dem 10. Januar wird [*Person Valentino Rossi*] bei der traditionellen Marlboro-Ducati-Teamvorstellung im italienischen Skiort Madonna di Campiglio erstmals in den Farben seines neuen Rennstalls zu sehen sein. Bis 31. Dezember steht Rossi noch bei Fiat-Yamaha unter Vertrag. Deshalb darf er sich über sein neues Arbeitsgerät noch nicht äussern. Dafür darf Ducati-Technik-Chef Ing. Filippo Preziosi über seinen neuen Nr.-1-Piloten reden.

«Beim ersten Test haben wir in Valencia gleich gesehen, dass wir durch die gemeinsame Sprache sehr rasch auf einen gemeinsamen Nenner kommen», erklärte Preziosi. «Das ist sehr hilfreich. Ausserdem haben wir dieselbe Leidenschaft für den Motorradrennsport. Bei Ducati Corse bin ich nicht der einzige, der so begeistert ist. Die ganze Truppe strotzt vor Leidenschaft. Das Team ist sehr wichtig, denn im Tagesgeschäft und bei den Tests und Rennen kommt es auf jeden einzelnen Mechaniker an.»

Preziosi war erleichtert und froh, als Rossi den V4-800-ccm-Motor der Ducati Desmosedici in den höchsten Tönen lobte. Dafür gibt es Handlungsbedarf bei der Gabel und der Gewichtsverteilung, weshalb Stoner und Hayden oft über das Vorderrad stürzten. «Casey Stoner hat beim Aragon-GP beim Chassis durch eine Set-up-Änderung klare Fortschritte erzielt», sagt Preziosi. «Aber Valentino hatte beim ersten Test trotzdem nicht genug Vertrauen zum Vorderreifen. Da müssen wir einiges ändern.»

Offenbar wird bei der Ducati der Bridgestone-Vorderreifen nicht ausreichend auf Temperatur gebracht. «Ich bin für alle Vorschläge offen», sagt Preziosi. «Wir nehmen die Vorschläge von Valentino und Chefmechaniker Jeremy Burgess sehr ernst. Wir müssen den besten Kompromiss finden, der optimale Rundenzeiten zulässt. Wir werden alles tun, was wir tun können.»

«Wir müssen die Balance verbessern, denn Valentino braucht für seinen Fahrstil vorne genau so viel Grip wie am Hinterrad», sagt Burgess.

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