Mugello: Stoner nimmt das Podium ins Visier

Von Jörg Reichert
Wetten auf Stoner, Rossi oder Lorenzo? (v.l.)

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Das fünfte MotoGP-Saison-Meeting in Mugello weckt in Casey Stoner besondere Erinnerungen. Der Australier erwartet verschärften Widerstand der «italienischen Piloten».

Die Bilanz von Casey Stoner auf der 5245 Meter langen Rennstrecke in Mugello ist durchaus ansprechend. Rückblickend blieben dem Australier zwei Ereignisse in besonderer Erinnerung: Seine erste Pole-Position 2003 mit einer 125-ccm-Aprilia und 2007, als er dieses Kunststück erstmals mit einer MotoGP-Ducati wiederholte. Für einen Sieg in den Rennen hat es jeweils nicht gereicht. Beide Male haben ihm die italienischen Lokalmatadoren einen Strich durch die Rechnung gemacht. 2003 war es Lucio Cecchinello, 2007 ein gewisser Valentino Rossi.

 
«Ich kann es kaum erwarten, endlich wieder nach Mugello zu kommen. Letztes Jahr wurde ich im Rennen Zweiter. Angesichts unserer Fortschritte sollten wir in der Lage sein, erneut um eine Top-Platzierung zu kämpfen. Aber es wird ein hartes Rennen und die Italiener im Feld gehen noch entschlossener zur Sache als sonst», vermeidet Stoner den Namen seines wahrscheinlich schärfsten WM-Rivalen und Mugello-Dominator der vergangenen Jahre auszusprechen.

Der 23-Jährige weiss, dass ihm in Mugello trotz Gewinn des MotoGP-Titels 2007 für Ducati die Herzen der Tifosi nicht annähernd in dem Mass zufliegen, wie dem achtfachen Weltmeister Valentino Rossi. «Die Fans unterstützen zwar nicht alle Fahrer gleich, aber trotzdem spürt man ihre Rennsport-Begeisterung. Mugello gehört definitiv zu meinen Lieblingsstrecken», bekräftigt Stoner, der sich dennoch der Unterstützung von etwa 3000 Fans auf der Ducati-Tribüne sicher sein kann. «Das ist das Heimrennen von Ducati, das macht das Wochenende zu etwas Besonderem.»

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