Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Nicht nur die beiden WM-Titelanwärter Jorge Lorenzo (Fiat Yamaha) und Casey Stoner (Marlboro Ducati) stürzten am Samstag heftig, sondern auch der Australier [*Person 388 Chris Vermeulen*] mit der Rizla-Suzuki. Im zweiten Freien Training am Morgen war der letztjährige Dritte des Laguna-GP per Highsider von seiner GSV-R 800 geflogen und hatte sich auf der linken Körperseite starke Prellungen zugezogen. Gebrochen ist aber glücklicherweise nichts.
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Der angeschlagene Vermeulen schaffte trotz der Verletzungen im Qualifiying am Nachmittag den neunten Platz und steht somit in der dritten Startreihe. "Im Qualifying bin ich das erste Mal an diesem Wochenende während des Trainings zur Freude meine Mechaniker nicht gestürzt", scherzte der Australier. "Wir haben auf den Samstag einige Fortschritte beim Motorrad erzielt, die Rundenzeiten sind klar besser geworden. Aber es fehlt immer noch bisschen Grip am Hinterrad. Wir können im Warm-up noch ein paar Sachen ausprobieren, für das Rennen sind wir gut gerüstet. Ich bin natürlich vom Platz in der dritten Reihe enttäuscht, aber mit einem guten Start komme ich hoffentlich rasch weiter nach vorne." Teamkollege [*Person 371 Loris Capirossi*] verpasste als Zehnter des Qualifyings die dritte Reihe nur knapp, er war nur 0,029 Sekunden langsamer als Vermeulen. Im Unterschied zu den ersten beiden Freien Trainings machten der Italiener und sein Team einige wichtige Fortschritte beim Set-up.
"Vielleicht haben wir in den ersten Trainings zuviel ausprobiert. Ich kam mir eher vor wie ein Test- als ein Rennfahrer. Nichts hat wirklich was gebracht. Am Nachmittag kehrten wir zu einer Standardeinstellung zurück, wie wir sie hier in ähnlicher Weise früher schon einmal verwendet hatten. Von da sanken die Rundenzeiten. Zufrieden mit Rang 10 bin ich sicher nicht, aber wir haben mit der ganzen Testerei mehrere Stunden Training verloren. Im Warm-up können wir kaum noch grosse Fortschritte erwarten, weil die Temperaturen deutlich kühler sein werden."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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