Brünn, Moto-GP, Qualifying: Pole trotz Sturz

Von Markus Lehner
MotoGP 800 ccm
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Obwohl Valentino Rossi gegen Ende des Qualifikationstrainings stürzte, wird er morgen neben Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa von der Pole-Position aus starten.

Jorge Lorenzo, Dani Pedrosa, Valentino Rossi – und dann lange nichts mehr. So könnte man die Kräfteverhältnisse in der MotoGP-Klasse beim GP von Brünn in Tschechien bezeichnen.

Die Zweiklassengesellschaft – zur Oberklasse gehört sonst mit Sicherheit auch der kranke Casey Stoner – war in Brünn bis kurz vor Schluss des Qualifyings durch rund eine Sekunde getrennt. Erst gegen Ende des Qualifyings rückten die Zeiten etwas näher zusammen.

Die Pole-Position machten die «Glorreichen Drei» Lorenzo, Rossi (beide Fiat-Yamaha) und Pedrosa (Repsol-Honda) unter sich aus. Rossi führte knapp vor Lorenzo, stürzte aber drei Minuten vor Schluss übers Vorderrad. Rossi: «Ich habe nur zwei weiche Vorderreifen zur Verfügung gehabt und bin sehr lange mit demselben Reifen gefahren. Dann rutschte plötzlich das Vorderrad weg. Ich habe Schmerzen im rechten Daumen. Das müssen wir noch genauer untersuchen. Aber für morgen sollte das kein Problem sein. Die Pole ist natürlich top, und wir sind vom Set-up her gerüstet.»

Weder Lorenzo noch Pedrosa konnten Rossis 1:56,145 knacken. Lorenzo wurde Zweiter mit 0,050 Sekunden Rückstand. «Ich bin fast immer mit harten Reifen gefahren, die ich auch morgen im Rennen verwenden werde. Das machte die Jagd auf die Pole-Position natürlich schwierig. Aber die erste Startreihe ist wichtig, wir sind gut vorbereitet und top motiviert.»

Pedrosa verlor als Dritter 0,383 Sekunden auf Rossi. «Das geht in Ordnung», sagte der Spanier. «Es herrschte viel Verkehr in der letzten Runde, einige Gegner wollten in meinen Windschatten. Meine Zeiten sind gut, aber es sind noch ein paar kleine Verbesserungen nötig, um konstant schnell zu sein.»

Hinter dem Trio Rossi, Lorenzo und Pedrosa waren Toni Elias (Gresini Honda), Colin Edwards (Tech 3 Yamaha) und Andrea Dovizioso (Repsol Honda) die stärksten Verfolger.

Mika Kallio verlor das interne Duell gegen Nicky Hayden, weil er Casey Stoners teures Stück sieben Minuten vor Schluss heftig in den Reifenstapeln zerlegte. Der Finne, zuvor auf Rang 8, blieb zwar unverletzt, rutschte aber auf den zehnten Rang zurück, während Hayden morgen in der dritten Startreihe (Rang 8) steht.

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