René Hofer (12./KTM): Starker GP-Auftritt in Loket

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MX2
René Hofer überzeugte in Loket

René Hofer überzeugte in Loket

KTM-Nachwuchshoffnung René Hofer etablierte sich beim Meeting der Motocross-WM MX2 in Loket vor den Augen der Bosse mitten in der Weltelite.

Der österreichische KTM-Pilot René Hofer erlebte beim MX2-Grand Prix in Loket sein persönliches Sommermärchen. Der 17 Jahre alte Oberösterreicher, der vom Werk unterstützt wird und für das Team Kini von Hannes Kinigadner fährt, legte eine Talentprobe ab, sicherte sich seine ersten WM-Punkte und schrammte in Durchgang 2 nur knapp an einem Top-10-Platz vorbei.

Im ersten Durchgang fuhr Hofer in der Anfangsphase auf Position 13, überholte später Honda-Fahrer Zach Pichon und landete nach einem Fehler auf Platz 14. Stark war dann der zweite Durchgang, in dem Hofer als Neunter startete und dann als Elfter ankam. Dabei ließ er wie schon im ersten Lauf starke Asse wie den Franzosen Maxime Renaux (Yamaha) hinter sich. Über weite Phasen des Rennens hielt der KTM-Zögling auch den australischen Husqvarna-Werksfahrer Jed Beaton hinter sich. Auf den überraschend starken norwegischen KTM-Kollegen Kevin Horgmo fehlten knapp vier Sekunden.

In der Tageswertung bedeutete das für Hofer am Ende den starken zwölften Endrang und das vor den Augen von KTM-Rennchef Pit Beirer und Berater Heinz Kinigadner. «Es war ein solides Wochenende. Im ersten Rennen hatte ich keinen guten Start. Ich habe es dann aber geschafft, bis auf Platz 11 nach vor zu fahren, das war drei Runden vor Schluss. Leider ist mir dann ein kleiner Fehler unterlaufen, der mir einige Positionen gekostet hat. Aber ich habe immer noch meine ersten WM-Punkte eingefahren.»

«Im zweiten Rennen hatte ich einen besseren Start und einige nette Kämpfe», berichtet der Steinbacher, der für den MSC Imbach fährt. «Der elfte Platz ist ein sehr ordentliches Ergebnis am Ende. Ich habe definitiv viel an Selbstvertrauen dazu gewonnen an diesem Wochenende.»

Hofer bestreitet für den Rest der Saison weiter die EMX 250er-Serie, in der er im Moment Rang 4 belegt.

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