Kein Podium in Valkenswaard: Coldenhoff (KTM) sauer

Von Frank Quatember
Motocross-WM MXGP
Glenn Coldenhoff war dem Podium in Valkenswaard noch nie so nahe

Glenn Coldenhoff war dem Podium in Valkenswaard noch nie so nahe

Red Bull KTM-Werksfahrer Glenn Coldenhoff lieferte beim Motocross WM-Lauf in Valkenswaard eine glänzende Vorstellung ab. Warum der Niederländer eine Podiumsplatzierung bei seinem Heimrennen in Valkenswaard verpasste.

Hinter dem übermächtigen MX1-Spitzenreiter Jeffrey Herlings ging die großartige Leistung des zweiten Niederländers Glenn Coldenhoff zwar etwas unter, aber gefeiert wurde der Sonnyboy von seinen Landsleuten dennoch.

Der 27-jährige Sandspezialist kam in beiden Endläufen der Topklasse glänzend vom Startgatter weg und fightete hinter den beiden Überfliegern Herlings und Cairoli verbissen mit ebenfalls starken Sandfahrern wie Gautier Paulin und Max Anstie um das begehrte Podium.

Im zweiten Lauf lag Coldenhoff lange auf Kurs Gesamtpodium, bis ihm der Franzose Gautier Paulin mit der Werks-Husqvarna in der Schlussphase die Suppe versalzte. Kein Wunder, dass der KTM-Pilot noch lange nach Rennschluss nicht wusste, ob er sich freuen oder ärgern sollte. Denn mit 34 Punkten hatte der Lokalmatador zwar die identische Punktezahl wie Paulin gesammelt, wurde aber wegen der schlechten Platzierung im zweiten Lauf hinter dem Franzosen als Gesamtvierter gewertet.

«Es war ein großartiger Tag heute, leider hat es trotz gleicher Punktzahl nicht für das Gesamtpodium gereicht», knurrte Coldenhoff. «Ich wusste, dass ich Paulin in Lauf 2 noch passieren musste und die Fans an der Strecke haben mich wie verrückt gepusht. Einen Moment lang war ich sehr glücklich über Rang 4, vor allem weil ich mich das ganze Wochenende top gefühlt habe. Aber jetzt ärgere ich mich doch und bin enttäuscht, es wäre mein erstes Podium hier beim Heim-GP gewesen.»

Mit den äußeren Bedingungen auf dem Valkenswaard-Track hatte 'The Hoff' keine größeren Probleme. «Es war okay, was die Bedingungen angeht. Im Winter sind alle Tracks hier im Umfeld ähnlich, das war vielleicht ein kleiner Vorteil für mich.»


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