Über 23: Adam Sterry hofft auf MXGP-Deal für 2020

Von Adam Wheeler
Motocross-WM MXGP
Adam Sterry ist auf dem Sprung

Adam Sterry ist auf dem Sprung

Adam Sterry will seinem ehemaligen Kawasaki-Teamkollegen Henry Jacobi 2020 in die MXGP-Klasse folgen, weil auch er das Alterslimit für die MX2-Klasse erreicht hat.

Adam Sterry ist zuversichtlich, in wenigen Tagen seine Pläne für die Saison 2020 bestätigen zu können. Der ehemalige F&H-Kawasaki-Mann, der das MX2-Alterslimit von 23 Jahren erreicht hat, sollte wie sein Teamkollege aus der abgelaufenen Saison, Henry Jacobi, 2020 in die Königsklasse aufsteigen – genauso wie Calvin Vlaanderen, Iker Larranaga und Weltmeister Jorge Prado.

Überraschenderweise wird der HRC-Fahrer Vlaanderen aber noch mit keinem MXGP-Team ernsthaft in Verbindung gebracht, obwohl er in den letzten fünf MX2-Rennen des Jahres dreimal einen Podestplatz eingefahren hat. Sterry, der sein erstes Podium drei Mal knapp verpasst hat, ist hingegen einen Schritt weiter: Nach fortgeschrittenen Gesprächen mit mehreren Teams sind die wahrscheinlichsten Optionen KTM oder Kawasaki.

«Ich bin recht positiv gestimmt», bestätigte Sterry. «Ich bin mit einem Team schon recht weit vorangekommen, es geht darum, die komplette WM zu bestreiten. Wir haben noch nicht entschieden, ob wir an einer nationalen Meisterschaft teilnehmen.»

Sterry fuhr beim Motocross der Nationen in Assen sein letztes Rennen auf der 250er, mit seinem 12. Platz im zweiten Lauf trug er zum Podestplatz des britischen Teams bei. Als einer der zukünftigen Rookies weiß er, dass ihm in der MXGP-Klasse nur wenig Zeit bleibt, um seine Chance zu nutzen, und es schwierig wird, außerhalb eines Werksteams den Unterschied zu machen.

«Es gibt noch immer Fahrer, die versuchen, einen Deal zu bekommen», grübelte der Brite. «Das kann einem Kopfzerbrechen bereiten, aber sich hinzusetzen und sich Sorgen zu machen wird mir nicht dabei helfen, mich auf die Rennen und meinen Job zu konzentrieren. Ich kann nur versuchen, mein Bestes zu geben. Wenn ich nichts bekomme, dann muss ich mit der Situation umgehen, wenn es soweit ist. Hoffentlich kann ich mich im nächsten Jahr ganz auf die 450er konzentrieren.»

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