Max Nagl bald wieder fit? Künftig als Ich-AG

Von Johannes Orasche
Motocross-WM MXGP
Max Nagl ist wieder zuversichtlich

Max Nagl ist wieder zuversichtlich

Der deutsche Vorzeige-Motocrosser Max Nagl hat während seiner Verletzungspause wichtige Entscheidungen getroffen.

Für Max Nagl waren die vergangenen zwei Jahre keine einfache Zeit. Zuerst die Nachricht, dass sein Husqvarna-Vertrag nicht mehr verlängert wird. Dann folgte die von Problemen gekennzeichnete Saison 2018 bei TM Racing. Für 2019 stellte er, erneut mit vielen privaten Partnern, ein Paket mit dem engagierten Westerwälder KTM-Händler Burkhard Sarholz auf die Beine. Nach einer schweren Knieverletzung beim Grand Prix von Argentinien im März des Jahres war die Saison jedoch schon früh gelaufen. Das Comeback in Teutschenthal wurde bereits im Training wegen den Knieproblemen abgeblasen.

Nun hat sich der 32-jährige Weilheimer ohne Hektik vollständig erholt. Beim Supercross in der Hanns-Martin Schleyer-Halle in Stuttgart wird Max Nagl am Wochenende als Gast einen öffentlichen Interview-Auftritt absolvieren. Nagl soll zudem eine Jugend-Siegerehrung vornehmen. «Momentan geht es mir gesundheitlich wirklich gut», freut sich der Vize-Weltmeister von 2009 in der MXGP-Klasse.

Der Clou: Max Nagl fährt 2020 mit großer Wahrscheinlichkeit weiter Motocross-Rennen, aber nicht mehr beim Team Sarholz. «Ich werde aber quasi als Ich-AG antreten», schildert der Wahl-Belgier, der sich in Lommel nun eine eigene Struktur mit einem Workshop aufgebaut hat. «Ich habe am 18. November einen Check, was mein Knie betrifft. Dann sollte ich grünes Licht bekommen und möchte dann bis Weihnachten einige Wochen einfach nur ohne Stress fahren.»

Danach folgt eine für Max sehr wichtige Entscheidung: «Ich werde dann festlegen, wie die Zukunft aussieht. Sollte das Knie halten, werde ich nächstes Jahr die ADAC-Masters und einige ausgewählte Inter-Rennen fahren. Dazu können bei guter Verfassung auch ausgewählte WM-Läufe dazukommen. Mit Christoph habe ich einen Mechaniker, der auch schon 2019 für mich gearbeitet hat. Wir werden in einem Mercedes-Sprinter und im Wohnmobil reisen. Das ist die schnellste und einfachste Variante.»

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