Ben Watson (Yamaha): Mammutprogramm bei MXGP-Debüt

Von Adam Wheeler
Motocross-WM MXGP
Ben Watson - hier noch auf dem MX2-Bike

Ben Watson - hier noch auf dem MX2-Bike

An der Seite von Vizeweltmeister Jeremy Seewer gibt Ben Watson 2021 sein Debüt in der Motocross-WM MXGP. Beim ersten Test hatte der Yamaha-Werksfahrer ein großes Programm zu erledigen.

Als Sieger beim Saisonfinale in Trentino verabschiedete sich Ben Watson standesgemäß von der MX2-Klasse, wenige Tage später gab der Brite dann bereits bei einem Test sein Debüt auf der YZ450FM, die er im Yamaha-Werksteam in der MXGP 2021 pilotierten wird. Watson hatte ein lange Liste abzuarbeiten.

«Am ersten Tag haben wir uns mit grundlegenden Dinge beschäftigt: Rasten, Hebel, Reifen, Übersetzung und ich bin mit einer Standardversion gefahren. Anschließend habe ich ein Bike mit Serienmotor, aber mit meinen Settings wie Gabelbrücken, Sitzbank und der Werks-Dämpfer probiert. Damit habe ich mich besser gefühlt, der Motor entsprach aber der Serie», erzählte Watson SPEEDWEEK.com. «Dann ging es zur GP-Spezifikation, wie sie zuletzt verwendet wurde. Wir hatten also drei verschiedene Motorräder und haben Back-to-Back-Vergleiche durchgeführt.»

Der 23-Jährige wechselte zur Orientierung mehrfach hin und her. Der zweite Testtag fans auf einer anderen Piste statt.

«Am ersten Tag habe ich mich eigentlich nur an die 450er gewöhnt. Wenn man mit einem Bike nicht vertraut ist, kann man nicht testen. Also habe ich sehr viele Runden abgespult», erzählte Watson weiter. «Wir hatten eine Basis für das Motor-Setup, aber für den zweiten Tag wollte ich mit dem Chassis arbeiten. Wir haben verschiedene Settings für die Dämpfer und der Übersetzung probiert und habe eine andere Einstellung gefunden. Unser Ziel war, dass wir nach meiner Pause die Spezifikationen haben, um damit unsere Arbeit zu beginnen. Wir haben verschiedene Gabeln und Stoßdämpfer ausprobiert und etwas gefunden, mit dem ich mich wohl fühlte.»

«Insgesamt war ich sehr, sehr überrascht, wie einfach die 450 zu fahren war», verriet Watson. «Viele Leute hatten mir gesagt, dass ich das Bike zu aggressiv finden und nicht damit umgehen können. Ich war aber angenehm überrascht, wie gut ich mich fühlte. Der nächste Schritt besteht darin, eine Motorspezifikation zu finden, die wirklich zu mir passt.»

Watson ist der erste Brite im Yamaha-Werksteam seit Shaun Simpson 2013 und wird neben Jeremy Seewer und Glenn Coldenhoff ein drittes Motorrad fahren. Sein Platz im Kemea-Team wird von Maxime Renaux aus der EMX250 übernommen.

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