Tony Cairoli (7./KTM): «Habe die Starts vermasselt»

Von Kay Hettich
Motocross-WM MXGP
Tony Cairoli glaubt, die Starts seihen sein Problem

Tony Cairoli glaubt, die Starts seihen sein Problem

Weil er 2015 gegen Romain Febvre keinen Stich sah, wechselte Red Bull KTM-Pilot Tony Cairoli von seiner heissgeliebte 350er auf die stärkere 450er. Der umgekehrte Weg funktionierte in Loket auch nicht.

Seit 2010 bewegte Tony Cairoli in der Motocross-WM MXGP die hubraumschwächere 350SX-F, und das mit grossem Erfolg: Bis 2014, also fünfmal in Folge, war es immer der italienische Ausnahmekönner, der am Ende der Saison den Weltmeistertitel abräumte.

Doch 2015, als Yamahas Romain Febvre die MXGP dominierte, sah Cairoli keinen anderen Ausweg, als mitten in der Saison auf die leistungstärkere KTM 450SX-F zu wechseln. Der 30-Jährige aus Patti gewann anschliessend zwar einige Rennen, doch Febvre enteilte dem Red Bull-Piloten in der Gesamtwertung weiterhin und wurde souverän Weltmeister.

Die Situation ist in dieser Saison mit Tim Gasjer (Honda) vergleichbar – und Cairoli entschied sich vor dem Meeting in Loket zur Rückkehr zur 350er. «Es war über ein Jahr her, dass ich die 350er bewegt habe», sagt der achtfache Champion. «Die Rennen sind zwar nicht wie gewünscht verlaufen, im Training hatte ich aber ein gutes Feeling mit dem Bike. Mein Speed war besser und insgesamt fühlte es sich gut an.»

Cairoli erreichte im Qualifikationsrennen den siebten Startplatz, in den beiden Rennen reichte es nur zu den Rängen 7 und 8. Im Ergebnis rutschte der KTM-Star hinter Max Nagl (Husqvarna) auf WM-Rang 4 zurück.

«Die Starts haben wir aber vermasselt, weil es mit diesem Bike einfach zu lange her war», glaubt Cairoli. «Und wenn man auf dieser Piste einen schlechten Start hast, dann landest du im Nirgendwo. Man konnte das gut bei Nagl sehen – im Quali war er nicht schnell, aber mit zwei guten Starts konnte er die beiden Rennen gewinnen.»

Allein an den Starts lag es nicht: Wie auf dem Bild erkennbar, lag Cairoli (222) unmittelbar nach dem Start am Hinterrad von Doppelsieger Max Nagl (12).

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