Pole beim Heimspiel

Von Annette Laqua
Porsche Carrera Cup Deutschland
Pole für Jan Seyffarth

Pole für Jan Seyffarth

Heimspiele scheinen den Piloten des Porsche Carrera Cup zu liegen: Nachdem Jeroen Bleekemolen sich die Pole in Zandvoort holte, war Jan Seyffarth der Schnellste im Qualifying von Oschersleben.

[* Person Jan Seyffarth *] machte es auf den letzten Drücker des entscheidenden Qualifying-Teils, in dem die besten zehn Piloten um die Pole Position fighten. Wenige Augenblicke vor Schluss des Zeittrainings schoss er an die Spitze des Klassements. «Das war knapp», atmete der Tabellenführer des schnellsten Markenpokals Deutschlands auf. «Ich bin in einer der Gelbphasen auf die Strecke gegangen und hatte zunächst keine freie Bahn. In meiner letzten Runden habe ich alles auf eine Karte gesetzt, es musste einfach passen. Ich war in den ersten beiden Sektoren auf Bestzeitkurs, bis die letzte Kurve kam. Dort kam ich etwas zu weit nach außen, hatte aber Glück, dass es gereicht hat. Beim Heimspiel als Spitzenreiter von der Top-Position zu starten ist fantastisch!»
Jan Seyffarth verdrängte Thomas Jäger vom Platz an der Sonne, doch der in Chemnitz geborene Münchener nahm es gelassen. «Ich stehe nun zum fünften Mal in Folge in der ersten Startreihe, was toll ist. So gesehen bin ich super zufrieden. Mein Team hat mir wieder ein perfekt vorbereitetes Fahrzeug zur Verfügung gestellt und einen Riesenjob gemacht», lobte der ehemalige DTM-Pilot seine Mannschaft MS Racing, die als Team die Aufsteiger des Jahres sind.

Jeroen Bleekemolen, der im Supercup die Gesamtwertung anführt, fuhr in Oschersleben die drittbeste Rundenzeit. «Soweit bin ich ganz zufrieden mit dem Qualifikationstraining. Die zwei Dreher und die folgenden Gelbphasen haben es nicht einfach gemacht, eine wirklich perfekte Runde zu erwischen. Allerdings hatten auch die anderen Fahrer dasselbe Problem. Daher möchte ich mich nicht beschweren, sondern bin glücklich, dass ich noch Platz drei erreicht habe.»

Jubel erklang nach dem Ende des Qualifyings aus der Box von Farnbacher Racing, denn Robert Renauer eroberte zum ersten Mal in dieser Saison die zweite Startreihe. Den Erfolg des Zwillings-Paares Renauer machte Gaststarter Alfred Renauer perfekt, der bei seinem Gastauftritt hinter Nicki Thiim den sechsten Rang belegte. Damit war der HMS-Pilot bester der insgesamt sieben Gäste.

Toller Erfolg auch für David Sigacev, der bei Tolimit/Seyffarth Motorsport die Rolle des Rookies inne hat. Der Russe, der in Berlin wohnt, belegte den siebten Rang. Hannes Plesse, Robert Lukas und Gast Raffi Bader belegten die restlichen Top Ten-Plätze.

Unglücklich verlief das Qualifying für Jimmy Johansson, der in Zandvoort noch mit der zweiten Position im Rennen begeisterte. Schon im ersten Teil des Zeittrainings warf er seinen Boliden in die Streckenbegrenzung und schied aus. Ihm blieb nur Rang 25 im 25-köpfigen Feld und so kaum eine Chance auf eine Wiederholung seines Zandvoort-Erfolgs.

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