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Cadillac zweifarbig: Wie Formel-1-Flop British American Racing (BAR) 1999
Der US-amerikanische Formel-1-Rennstall Cadillac tritt 2026 in einer eigenwilligen Lackierung an, schwarz und weiss. Das zweifarbige Design erinnert an den Formel-1-Reinfall British American Racing.
Formel 1
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Im Rahmen des American Football-Spektakels Super Bowl hat Cadillac gezeigt, in welchen Farben Sergio Pérez und Valtteri Bottas 2026 in der Königsklasse ausrücken – mit einem eigenwilligen Design in schwarz und weiss.
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Natürlich denken die Fans sofort an die geteilte Lackierung von British American Racing (BAR) in deren Debütjahr 1999. Die Generation Netflix weiss gar nicht mehr – die Anfänge des heutigen Mercedes-GP-Rennstalls gehen zurück auf den legendären Ken Tyrrell, später hiess das Team BAR, dann Honda, dann BrawnGP, bevor es von Mercedes gekauft wurde. Wurzeln bei Ken Tyrrell Nach dem Rücktritt von Jackie Stewart Ende konnte der legendäre Rennstallbesitzer Ken Tyrrell an seine besten Zeiten nicht mehr anschliessen, daran änderte auch das spektakuläre Sechsrad-Projekt von 1976 nichts. Ken Tyrrell behielt sein scharfes Auge für Nachwuchstalente, aber das grosse Geld floss längst woanders hin.
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Der knorrige Tyrrell hielt sich bis 1998 in der Formel 1, in einigen Saisons vom langjährigen Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone vor dem Ruin bewahrt, dann übernahm Craig Pollock – jahrelang Manager von Jacques Villeneuve – das Team.
Finanziert vom Tabakhersteller British American Tobacco (BAT) gründete Pollock "British American Racing", kurz BAR. Im ersten Jahr steckten so genannte Supertec-Motoren im Heck – nichts Anderes als umbenannte Renault-Triebwerke, ab 2000 begann eine Kooperation mit Honda.
Grossspurige Ansage BAR siedelte sich am heutigen Mercedes-Standort Brackley an. Vollmundig sprach Rennwagen-Designer Adrian Reynard von einem Volltreffer gleich beim ersten Rennen, schliesslich war das dem britischen Rennwagenbauer in den meisten anderen Monoposto-Serien auch gelungen – wie in der Formel 3, der Formel 3000 oder der ChampCar-Serie (IndyCars).
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BAR legte sich gleich mal mit dem Autoverband FIA an, da hatten die Autos im Albert-Park von Melbourne noch keinen Meter zurückgelegt. Die kecken Neulinge erhielten keine Erlaubnis, die beiden Wagen von Jacques Villeneuve und Ricardo Zonta in unterschiedlichen Lackierungen fahren zu lassen (der Zigarettenmarken Lucky Strike und 555). So entstand das berühmte Reissverschluss-Design in Längsrichtung. Die Overalls der Boxenmannschaft sahen aus wie in der Mitte durchgeschnitten.
Von Erfolg konnte dann leider keine Rede sein: Nicht nur, dass aus dem anvisierten Sieg in Australien nichts wurde, Startplatz 11 für Jacques Villeneuve, beide Autos im Rennen out, British American Racing eroberte im ersten Jahr keinen einzigen WM-Zähler!
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Rang 7 von Mika Salo in Imola blieb die beste Platzierung (der Finne sprang für Zonta ein, der sich bei einem Crash beim Heim-GP von Brasilien Fussverletzungen zugezogen hatte). Tradition voller Exzellenz – selten so gelacht Natürlich wurde es Craig Pollock von den Gegnern genüsslich unter die Nase gerieben, dass er den Firmen-Wahlspruch "Tradition voller Exzellenz" gewählt hatte. An Tradition hatte BAR im ersten Jahr so wenig vorzuweisen wie an Exzellenz. BAR wurde in den folgenden Jahren zu einer unfassbaren Geldvernichtungsmaschine, typisch für die Formel 1. Von Australien 1999 bis China 2005 gab es zwar zwei Pole-Positions und einige Podestränge, aber aus dem erhofften Sieg wurde nie etwas.
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