Richard Westbrook König von Monaco

Von Annette Laqua
Porsche Supercup
Sieger Richard Westbrook

Sieger Richard Westbrook

Im vierten Versuch hat er es endlich geschafft: Der Brite Richard Westbrook gewinnt das Rennen zum Porsche Supercup in Monaco vor René Rast.

Westbrook gewann von der Pole Position aus den Sprint zur ersten Kurve, was auf dem engen Kurs durch die Straßen von Monaco schon fast die halbe Miete ist. Der zweifache Champion des Porsche Supercup leistete sich im Laufe der 16 Rennrunden keinen Fehler und fuhr seinem zweiten Saisonsieg nach Barcelona entgegen. «Der erste Triumph in Monaco ist natürlich ein ganz besonderer Erfolg. Mein guter Start war der Schlüssel zum Sieg. Mein Dank gilt meinem Team, das mir wieder ein perfektes Auto in die Hand gegeben hat. Es macht wirklich sehr viel Spaß, mit den Jungs von Jetstream Motorsport zu arbeiten. Wir haben seit dem Saisonauftakt in Bahrain große Fortschritte gemacht und sind von Rennen zu Rennen besser geworden.»
Westbrook ist nun der erste Verfolger des in der Gesamtwertung immer noch führenden Jeroen Bleekemolen, sein Rückstand auf den Niederländer beträgt noch 16 Punkte.

Bleekemolen musste sich in Monte Carlo mit dem dritten Rang zufrieden geben. Auch er startete gut, hatte dann aber Mühe, den beiden Leadern zu folgen. Statt dessen musste er aufpassen, dass er seinen Podestplatz nicht an einen seiner Verfolger verliert. «Irgendwie war mein Auto heute nicht perfekt. Was genau das Problem war, wissen wir noch nicht. Zeitweise dachte ich, ich würde es gar nicht bis ins Ziel schaffen.» Unter diesen Umständen konnte Bleekemolen mit dem dritten Platz gut leben, auch wenn er eigentlich andere Ziele hatte. «Ich hätte gerne zum dritten Mal hier gewonnen, denn das hat noch niemand geschafft.»

Zwischen die beiden Erstplatzierten der Gesamtwertung reihte sich der Deutsche René Rast ein. Der amtierende Champion des Porsche Carrera Cup Deutschland konnte als Einziger des 23 Mann starken Feldes Richard Westbrook folgen. «Nie zuvor bin ich im Trockenen in Monaco gefahren, dafür war P2 in Ordnung», fasste Rast zusammen. «Ich habe versucht, Richard in einen Fehler zu treiben, aber er liess sich nicht verrückt machen.»

Stefan Rosina beendete den Lauf knapp vor dem italienischen Gaststarter Andrea Belicchi auf Rang vier. Matt Halliday zeigte als Sechster einmal mehr eine exzellente Vorstellung in seinem ersten Jahr im Porsche Supercup. Seine Führung in der Rookie-Wertung baute er damit weiter aus. In der Gesamtwertung macht der Neuseeländer weiterhin Boden gut und ist nach vier von elf Saisonrennen punktgleich mit Patrick Huisman Dritter der Cup-Tabelle.

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