Nina Prinz: Zwei dritte Plätze in Katar

Von Andreas Gemeinhardt
Rundstrecke
Nina Prinz schnappte sich auf dem Losail International Circuit die Pole-Position und wurde zweimal Dritte hinter Anthony West und Alexander Cudlin.

Im Zeittraining zum zweiten Saisonevent der Katarischen Superbike-Meisterschaft sorgte Nina Prinz auf ihrer betagten Suzuki GSX-R1000 mit der Bestzeit für einen Paukenschlag. Anthony West (AUS/Kawasaki) landete auf dem zweiten Startplatz vor Alexander Cudlin (AUS/Kawasaki), Mashel Al Naimi (Q/Honda) und Nasser Al Malki (Q/BMW).

«Das freie Training und das Qualifying verliefen super!», berichtete Prinz. «Ich hatte ja absolut nichts zu verlieren und konnte frei fahren. Umso überraschter waren dann alle, als ich die Pole-Position eingefahren hatte. Im Übrigen war ich selbst genauso überrascht.»

«Bereits zum Saisonauftakt musste ich ja schon kurzfristig auf die Suzuki umsteigen. Diesmal hatte ich einfach mehr Zeit, um mich auf das Motorrad einzustellen. Auf der Suzuki fühle ich mich einfach wie zu Hause! Im Warm-Up hatte ich noch eine Änderung ausprobiert, welche sehr gut funktioniert hatte. Ich war zufrieden. Dennoch wusste ich, dass die Rennen nicht einfach werden. Ich war mir sicher, dass die Jungs noch einmal zulegen werden.»

Die zweifache Europameisterin fiel in der ersten Runde des ersten Laufs bis auf den fünften Platz hinter West, Cudlin, Al Naimi und Al Malki zurück. Nachdem Prinz die beiden Kataris kassiert hatte, wurde das Rennen abgebrochen, da sich Flüssigkeit auf der Strecke befand. 

Nach dem Neustart wiederholte sich das Spiel: West zog davon, Prinz musste zunächst erst einmal Al Naimi und Al Malki abhängen, bevor ihre Jagd auf Cudlin begann. In der vorletzten Runde war sie am Australier dran. «Kurz vor Schluss hatte ich ihn überholt, doch auf den Geraden war ich eine leichte Beute für ihn. Ich wollte nichts riskieren und hdachte an die Meisterschaft. Der dritte Platz war ein super Ergebnis!»

Das zweite Rennen verlief nahezu identisch mit dem ersten. West und Cudlin düsten vorneweg und Nina hatte erneut die Konkurrenten aus Katar am Hacken. «Nasser tauchte nur einmal kurz neben mir auf, aber mit Mashel habe ich mich bis zum letzten Renndrittel «herumgeärgert». Am Ende habe ich das Tempo noch einmal angezogen und mir den dritten Platz geschnappt! Das waren zwei wirklich geile Rennen!»

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