DLC Nürburgring: Sieg für HPC-Power Suzuki

Von Andreas Gemeinhardt
Rundstrecke
Das Team HPC-Power Suzuki mit Oliver Skach, Timo Gieseler und Michael Droste triumphierte beim zweiten Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup auf dem Nürburgring.

Am 1. Mai fand auf dem Nürburgring der zweite Lauf zum Deutschen Langstrecken Cup statt. Das Wetter war entgegen der Vorhersage bis in die Mittagsstunden sonnig, zog sich aber zum Nachmittag hin immer weiter zu. Das Team HPC-Power mit Oliver Skach, Timo Gieseler und Michael Droste qualifizierte sich für den zweiten Startplatz und sicherte sich damit eine gute Ausgangsposition.

Oliver Skach erwischte seinen Start nicht ganz so optimal wie zwei Wochen zuvor auf dem Hockenheimring, wo er die Konkurrenz sprichwörtlich stehen ließ, konnte sich aber sofort auf den zweiten Platz in der Spitzengruppe behaupten und die anstehenden 139 Runden (500 Kilometer) in Angriff nehmen. Im weiteren Verlauf des Rennens lag das Team HPC-Power Suzuki Racing lange in Führung.

Als Michael Droste seinen Stint abgespult hatte und Timo Gieseler übernahm, gab es allerdings an Gieselers Maschine ein technisches Problem mit der Kraftstoffzufuhr, was ihn zwang nach zwei gefahrenen Runden wieder die Box aufzusuchen, um erneut an Skach zu übergeben. Dies blieb aber der einzige Fehler, den sich das Team leistete.

Die Jungs vom Team HPC-Power Suzuki Racing spulten allesamt konstant schnelle und fehlerfreie Runden ab. Dennoch betrug 15 Runden vor Schluss, durch das zwischenzeitliche technische Problem, der Vorsprung auf Toni Heiler und sein Team nach 3,5 Stunden Rennzeit gerade einmal acht Sekunden, als Gieseler auf der Strecke war und Regen einsetzte. Der Freudenberger musste dann nach fünf Runden mit Slicks im Regen letztmalig an die Box kommen, da die Strecke mittlerweile zu nass war. Die Mechaniker-Crew erledigte einen tollen Job und rüstete Skachs Bike in kürzester Zeit auf Regenreifen um, sodass Olli die letzten acht Runden souverän zu Ende fahren konnte.

Damit sicherten sich Oliver Skach, Timo Gieseler und Michael Droste ihren ersten Sieg bei einem Langstreckenrennen. «Unser Dank gilt an dieser Stelle natürlich ebenfalls der Crew aus Mechanikern, Freunden, Familien und Sponsoren ohne die solche Ergebnisse unmöglich wären», erklärte das Suzuki-Trio. Voller Tatendrang gehen wir am 14. Und 15. Juni in Assen wieder an den Start, um an den Erfolg in der Eifel anzuknüpfen.»

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