Hat Ducati beim Superbike-Test in Portimão geblufft?

Von Kay Hettich
Superbike-WM
Kann Ducati-Star Marco Melandri auf Phillip Island doch vorne mitmischen?

Kann Ducati-Star Marco Melandri auf Phillip Island doch vorne mitmischen?

Der letzte europäische Superbike-Test in Portimão vor dem Saisonauftakt in Australien beendete Ducati maximal als dritte Kraft. Doch das Werksteam von Chaz Davies und Marco Melandri macht sich keine Sorgen.

Das neue Reglement für die Superbike-WM 2018 kostet Ducati 800/min. Die Reduzierung fällt zwar geringer als bei Kawasaki oder Aprilia aus, die jeweils 1100/min einbüßen, die sich durch die V2-Charaktistik aber stark auswirken. Werkspilot Marco Melandri ging soweit, dass er das verfügbare Drehzahlband seiner Panigale R mit dem eines Zweitakters verglich.

Der Superbike-Test in Portimão schien zu bestätigen, dass Ducati mehr als jeder andere mit den neuen Regeln zu kämpfen hat. Chaz Davies und Marco Melandri verloren eine volle Sekunde auf die schnellsten Zeiten und fielen nicht nur hinter die beiden Kawasaski-Werkspiloten zurück, sondern auch hinter beide Yamaha-Stars (Lowes, van der Mark) sowie Leon Camier (Red Bull Honda), Kawasaki-Privatier Toprak Razgatliogli und Eugene Laverty (Aprilia)!

Selbst wenn manche Zeiten der Konkurrenz mit Qualifyer-Reifen gefahren wurden, endete der letzte Testtag auf europäischen Boden für Ducati mit einem Debakel.

«Wir haben erwartet, dass Honda und Yamaha durch das Reglement stärker sind. Überrascht war ich aber von den Fortschritten bei Aprilia», sagte Aruba-Teammanager Serafino Foti bei GPOne. «Die Zeiten bestätigen die Wettbewerbsfähigkeit der Kawasaki, aber auch die der anderen. Ich denke aber, wir werden erst auf Phillip Island das Potenzial jedes Einzelnen sehen. Wir waren nicht auf der Suche nach dieser Art von Bestätigung, sondern konzentrierten uns auf das Testen des gesamten Materials.»


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