Lorenzo Savadori (1./Aprilia): «Nur Kleinigkeiten!»

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Bestzeit am Freitag: Lorenzo Savadori mit der Milwaukee Aprilia

Bestzeit am Freitag: Lorenzo Savadori mit der Milwaukee Aprilia

Quasi aus dem Nichts brannte Lorenzo Savadori am Freitag auf Phillip Island die Trainingsbestzeit in den Asphalt und brachte damit Aprilia wieder an die Spitze der Superbike-WM.

Der erste Trainingstag der Superbike-WM 2018 auf Phillip Island begann mit einem Paukenschlag, als Milwaukee Aprilia-Pilot Lorenzo Savadori mit der RSV4 für die Bestzeit sorgte. Der junge Italiener benötigte im zweiten Training auf seiner schnellsten Runde 1:30,407 min – niemand war in dieser Woche schneller!

Zum Vergleich: Beim zweitägigen Test zu Wochenbeginn schaffte Savadori nur eine persönliche Bestzeit von 1:31,579 min!

SPEEDWEEK.com traf einen entspannten Savadori, der die Favoritenrolle aber weiterhin von sich weist.

 

Lorenzo, Glückwunsch zur Bestzeit! Ist dieses Ergebnis, mit Aprilia und Honda deutlich verbessert, die Realität, oder ist es eher den heutigen Bedingungen geschuldet?

Ich denke Kawasaki und Ducati sind weiter vorne. Dennoch konnte Aprilia durch kleine Schritte aufschließen – allerdings müssen wir das noch im Rennen bestätigen. Im Renntrimm sind Kawasaki und Ducati sehr schnell.

Aber wie war das möglich – deine Rundenzeit ist sehr gut!

Wir waren bei den Wintertest mit ein paar Dingen etwas zu spät dran. Aber im ersten Training haben wir eine gute Abstimmung gefunden und sind sehr schnell geworden.

Was bedeutet es für dich, nach dem heutigen ersten Trainingstag die Zeitenliste anzuführen – es sollte sich doch gut anfühlen!

Ich bin natürlich glücklich! 2016 in Sepang und auch auf dem Lausitzring konnte ich schon mal die Zeitenliste anführen und ganz klar ist das nett, wenn man seinen Namen ganz oben steht. Es wäre noch besser, wenn das in jeder Session und bei jedem Meeting so wäre.

Phillip Island war schon immer eine Rennstrecke, die der Aprilia entgegenkam – oder erwartest du Aprilia in Buriram, Aragón oder Assen ebenfalls so schnell?

Das ist nicht so einfach zu sagen – ich hoffe es natürlich. 2017 hatten wir in Australien große Mühe, nun scheinen wir etwas stärker zu sein. Das liegt sicher auch daran, dass das Team die RSV4 im zweiten Jahr einsetzt und mehr Erfahrung hat.

Was hat sich an deinem Motorrad im Vergleich zur vergangenen Saison verändert?

Es ist nicht ein spezielles Teil, was jetzt den großen Unterschied ausmacht. Es sind die Kleinigkeiten, zum Beispiel Modifikationen am Fahrwerk.

Bringt sich Aprilia für 2018 mehr ein als noch im letztes Jahr?

Ich denke eher nicht, schon 2017 hat sich Aprilia mächtig angestrengt und viel investiert.

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