Silverstone: Biaggi mit Schadensbegrenzung

Von Jörg Reichert
Max Biaggi (3) in Bedrängnis durch seinen Teamkollegen Camier (2)

Max Biaggi (3) in Bedrängnis durch seinen Teamkollegen Camier (2)

Beim Superbike-Meeting in Silverstone reduzierte sich der Vorsprung von Max Biaggi im Gesamtklassement von einst 68 Punkten auf nunmehr 60 Punkte.

Nur 21 Punkten aus den zwei Superbike-Läufen – nur beim Saisonauftakt in Phillip Island reiste der Aprilia-Star mit weniger Punkten nach Hause. Und bei den noch drei ausstehenden Events auf dem Nürburgring, in Imola und Magny-Cours werden noch 150 WM-Punkte vergeben. Auf die leichte Schulter darf Biaggi die restliche Saison also nicht nehmen, will er seinen ersten WM-Titel seit 1997 und den ersten für Aprilia in der Superbike-WM sicherstellen.

Obwohl schnelle und flüssige Rennstrecken Biaggi liegen, hatte er bereits im Vorfeld mit Schwierigkeiten gerechnet. Weniger die Vielzahl starker britischer Teilnehmer, sondern die von der F1 ramponierte Strecke, die vor allem in den Bremszonen starke Bodenwellen aufweist, bereiteten ihm Kopfzerbrechen. «Ich bin mit dem Wochenende im Grunde ganz zufrieden, auch wenn es nicht die Platzierungen waren, die ich hätte erreichen können», sagte Biaggi mit ernster Miene und spielt damit auf den dritten Platz im zweiten Lauf seines Teamkollegen Leon Camier an.

Wie kein anderes Motorrad im Feld ist die Aprilia RSV4 bereits serienmässig mit technischen Finessen wie z.B. einer justierbaren Schwingenaufhängung oder einem verstellbaren Lenkkopfwinkel ausgestattet. «Es war in Silverstone besonders schwierig, alle möglichen Einstellungen der Aprilia RSV4 an die holprige Strecke anzupassen», meinte Biaggi, aber sieht auch Positives. «Immerhin wurde ich im zweiten Lauf Sechster hinter fünf britischen Fahrer. Der Heim-Faktor hat ihnen zu einer Extraportion an Motivation verholfen.»

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