Superbike-WM

Jonathan Rea: «Mit Alex Lowes wird Kawasaki besser»

Von - 08.11.2019 10:08

Im September einigte sich Alex Lowes mit Kawasaki für die Superbike-WM 2020, wo er an der Seite von Jonathan Rea fahren wird. Auf der Motorradmesse EICMA sprach der Rekordweltmeister über seinen neuen Teamkollegen.

Jonathan Rea gewann in der vergangenen Saison 17 Rennen und stand insgesamt 34 Mal auf dem Podium. Der Brite ist 2019 zum fünften Mal hintereinander Superbike-Weltmeister geworden – er gewann alle seine Titel auf Kawasaki. Von 2015 bis 2018 fuhr Tom Sykes an der Seite des 32-Jährigen, bevor er zum BMW-Werksteam wechselte. 2019 kam Leon Haslam ins Kawasaki-Werksteam und ersetzte dort den Superbike-Weltmeister von 2013. Er musste das Team aber nach einem unspektakulären Jahr wieder verlassen und dockte bei Honda an.

Vor dem Event in Magny-Cours verkündete Kawasaki für 2020 den Neuzugang Alex Lowes. Der Zwillingsbruder von Sam Lowes, der aktuell in der Moto2-Weltmeisterschaft unterwegs ist, beendete die Superbike-Saison 2019 mit dem Yamaha-Werksteam auf dem dritten Gesamtrang. Jonathan Rea erwartet viel von seinem neuen Teamkollegen.

«Leon Haslam als Teamkollege zu haben, war fantastisch, ich konnte mir kaum einen besseren vorstellen», schwärmte Rea im Interview. «Aber jetzt kommt Alex Lowes in unser Team mit grandiosen Menschen und sehr konkurrenzfähigen Bikes. In seiner Karriere steigerte er sich Schritt für Schritt und 2019 war seine beste Saison, denn er wurde Dritter in der WM. Ich bin mir sicher, dass er das Potenzial dazu hat, einen weiteren Schritt in seiner Karriere zu machen.»

Doch der Superbike-Star sieht durch die Ankunft von Alex Lowes auch für sich und das gesamte Team große Vorteile. «Es ist wichtig für uns, dass wir etwas von ihm lernen, denn er bringt eine Menge Erfahrung von Yamaha mit, ein Motorrad, das in einigen Bereichen sehr stark ist. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm zusammen zu arbeiten, mit dem Ziel, unser Motorrad weiter zu verbessern. Es wird sicherlich spannend, mit solch einem starken Fahrer im Team zu sein, denn am Ende möchte man ihn schlagen. Ich bin mir sicher, dass ich mich als Fahrer dadurch verbessern kann.»

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