Wie Max Biaggi (49) einen Weltrekord aufstellen will

Von Nora Lantschner
Superbike-WM
Max Biaggi auf der 200 PS starken Voxan

Max Biaggi auf der 200 PS starken Voxan

Am 1. Juli wurde die Voxan Wattman präsentiert. Mit diesem ehrgeizigen Elektro-Projekt wird der zweifache Superbike-Weltmeister Max Biaggi 2021 auf Weltrekordjagd gehen.

Max Biaggi schickt gemeinsam mit Peter Öttl im offiziellen Husqvarna-Team nicht nur Romano Fenati und Alonso Lopez in der Moto3-WM in die Rennen, der 49-jährige Römer ist außerdem Markenbotschafter von Aprilia und Venturi.

Mit Letzteren plante der sechsfache Weltmeister (viermal 250 ccm und zweimal Superbike) eigentlich für Juli 2020 einen Rekordversuch, der aufgrund der Coronakrise aber um ein Jahr aufgeschoben werden musste: Venturi konstruierte ein elektrisches Motorrad, das mit 330 km/h den Speed-Rekord aufstellen soll. Als Schauplatz wurde der «Salar de Uyuni» in den Anden im Südwesten Boliviens auserkoren. Dabei handelt es sich um die mit 10.582 km² größte Salzwüste der Welt.

Venturi-Boss Gildo Pallanca Pastor erwarb 2010 die Namensrechte vom französischen Motorradhersteller Voxan. 2013 wurde eine Motorradstudie mit einem 200 PS starken Elektromotor vorgestellt, der als Basis für den Weltrekordversuch dient.

Im September 2019 saß Biaggi auf der «Voxan Wattman» Probe, auch Windkanaltests wurden bereits durchgeführt und am 12. März wurde das Bike erstmals an die Rennstrecke gebracht. Nach der Corona-bedingten Zwangspause veröffentlichte Biaggi vergangenen Sonntag erste Aufnahmen eines Tests auf dem speziellen Elektro-Bike, am 1. Juli wurde die Maschine offiziell präsentiert.

«Mit dieser elektronischen Rakete auf zwei Rädern werde ich versuchen, den Geschwindigkeitsrekord zu brechen. Die Zukunft liegt in der Hand derer, die den Mut haben, etwas zu wagen», kommentierte der sechsfache Weltmeister vielsagend auf seiner Facebook-Seite.

Der Rekordversuch ist für Juli 2021 in Bolivien angesetzt und auch wenn das spezielle Design der Wattman bereits vollendet wurde, soll bis dahin unter der Verkleidung noch weiter am Projekt gefeilt werden. Vor allem im Hinblick auf die Software, ließ Venturi wissen.

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