Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Bei leichter Bewölkung aber angenehmen 25 Grad Celsius Lufttemperatur starteten die Superbike-WM in die zweite Qualifying-Session. Nur die besten 16 schaffen es in die alles entscheidende Superpole am Nachmittag.
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Die erste Zeit- und Positionsverbesserung kam nach 15 Minuten durch Tom Sykes (GB/Kawasaki), der damit gleichzeitig die teaminterne Rangfolge wieder herstellte: Am Freitag war sein Teamkollege Loris Baz (F) als Siebter überraschend 0,1 sec schneller als die Nummer 1 im Kawasaki-Team. Auch Leon Haslam (GB/BMW) liess den jungen Baz schnell hinter sich. Ansonsten verlief die Anfangsphase eher ruhig, erst gegen Halbzeit häuften sich die Positionsveränderungen. Nach 23 Minuten wurde auch die Spitze durchgemischt: Carlos Checa (E/Ducati) musste seine provisorische Pole-Position vorläufig an Tom Sykes abgeben und auch Jonathan Rea fuhr ein paar 1/1000 sec schneller als der Spanier. Sylvain Guintoli (F/Ducati) verfehlte zwar die Checa-Zeit, positionierte die beste Effenbert-Ducati aber immerhin vor Max Biaggi (I/Aprilia). Es folgte ein Paukenschlag durch Davide Giugliano 13 Minuten vor dem Ende: In 1.36,273 min stellt der Althea-Pilot seine Ducati auf die erste Position. In den letzten Minuten schlug erneut die Stunde von Top-Qualifyer Tom Sykes: Kurz nachdem sich Carlos Checa Platz 1 zurück erobert hatte, brannte der Brite eine 1.35,935 min in den Asphalt. Das war von niemanden mehr zu toppen. Die Althea-Piloten Checa und Giugliano wurden Zweiter bzw. Dritter, Jonathan Rea (GB/Honda) komplettiert die provisorische erste Startreihe.
Auch in der zweiten Startreihe stehen je zwei Vier- bzw. Zweizylinder-Bikes: Leon Haslam qualifizierte sich mit der besten BMW auf Platz 5, gefolgt von den zwei Ducati von Jakub Smrz (CZ/Effenbert) und Gastarter Matteo Baiocco (I/BamiRacing). Der Italiener kam zeitweise sogar bis auf den 5. Rang nach vorne. Platz 8 eroberte Leon Camier (GB) für Fixi Crescent Suzuki.
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Nicht in Schwung kam Max Biaggi (I), der trotz drittbesterZeit im ersten Qualifying über grosse Probleme klagte. Der Aprilia-Star schaffte als einziger der Top-20 keine Zeitenverbesserung und rutschte auf Position 9 ab. Damit ist der 40-Jährige aber dennoch bester der Aprilia-Piloten: Eugene Laverty (IRL) kam hinter dem Italiener auf Rang 10, Chaz Davies (GB) kam abgeschlagen gar nur auf die 21. Position.
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Auf Position 16 liegend stürzte Niccolo Canepa (I/Ducati) wenige Minuten vor dem Ende. Tatenlos musste der Italiener zusehen, wie er auf Position 19 durchgereicht wurde. Damit findet die Superpole ohne den Italiener statt - und auch ohne John Hopkins (USA), der es mit seiner Suzuki nur auf Rang 18 schaffte.
Nach Sturz im ersten Qualifying blieb Grilini-Pilot FedericoSandi (I/BMW) nur die letzte Position. Ein weiterer Sturz im zweiten Zeittraining machte eine Verbesserung unmöglich. Der Rückstand auf den Vorletzten, Pedercini-Pilot Leandro Mercado (ARG/Kawasaki), ist mit 1,6 sec beträchtlich!
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