Qualifyer-Reifen endlich markiert

Von Ivo Schützbach
Troy Corser: «Leistung haben wir genug»

Troy Corser: «Leistung haben wir genug»

Bei der Pressekonferenz der besten Fahrer aller sieben Hersteller gab es nur frohe Gesichter zu sehen – die Ernüchterung kommt später.

Wichtigste Neuerung für die Fans: Die beiden Qualifyer-Reifen für die drei Superpole-Sessions sind ab Monza endlich mit einem gelben Strich markiert. So kann jeder sofort erkennen, ob ein Fahrer einen Qualifyer nutzt oder sein Glück mit den langsameren Rennreifen probiert.

Die Fahrer zeigte sich wie immer vor dem Rennen äusserst zuversichtlich, das grosser Erwachen folgt spätestens am Sonntag auf der Strecke.

Einige Stimmen:

Max Neukirchner (Suzuki Alstare): «Wir sind nicht so weit weg von der Spitze, haben nur einige kleinen Probleme. Ich fühle mich aber trotzdem gut, denn wir haben noch jede Menge gute Ideen im Kopf, um die Balance der Suzuki zu verbessern. Auch Pirelli bemüht sich, für die traditionellen Vierzylinder-Bikes die passenden Reifen zu liefern.»

[* Person Leon Haslam *] (Stiggy-Honda): «Mein Saisonstart war phantastisch. Ich habe bereits ein Jahr Erfahrung auf der Honda aus der Britischen Meisterschaft. Was das Stiggy-Team leistet, ist unglaublich. Vor vier Monaten hatten wir noch ein Standard-Bike, heute holen wir Podestplätze. Im Team arbeiten alle sehr hart. Mein Teamkollege für Monza, Jake Zemke, hat viel Erfahrung und den nötigen Speed. Auch wenn er Monza nicht kennt, hoffe ich doch, dass er schnell ist und das Team voran bringt. Seit 2004 bin ich nicht mehr in Monza gefahren. An die grossartige Atmosphäre kann ich mich aber noch gut erinnern. Ich wünsche mir Kämpfe wie in Assen – und natürlich weiterer Podestplätze.»

[* Person Broc Parkes *] (Kawasaki): «Sobald ich mich von meinem Sturz richtig erholt habe, sollte ich auch wieder in die Top-10 fahren können. Zusammen mit dem Team habe ich viel am Bike entwickelt und es geht aufwärts.»

[* Person Troy Corser *] (BMW): «Wir müssen uns dieses Jahr nicht darum kümmern, wo wir die WM abschliessen. Für BMW ist es ein Lernjahr, wir starteten mit allem bei Null. Top-10-Platzierungen in jedem Rennen wären gut. Das ist dieses Jahr aber hart. Wenn man nur 0,2 sec hinter seiner optimalen Pace ist, steht man einige Plätze weiter hinten in der Startaufstellung. Mangelnde Leistung ist kein Problem für BMW. Unsere grösste Sorge war bislang, dass wir fast ohne Elektronik fuhren. Die braucht man heute aber, um das Handling des Bikes zu verbessern und die Reifen zu schonen.»

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