Formel 1: Erster Alpine-Fahrer steht fest

Sylvain Guintoli: Wenig riskiert, wenig erreicht

Von Kay Hettich
Sylvain Guintoli: Seine bisher beste Saison wurde nicht mit dem WM-Titel gekrönt

Sylvain Guintoli: Seine bisher beste Saison wurde nicht mit dem WM-Titel gekrönt

Während der Saison 2013 sah Sylvain Guintoli lange wie der nächste Superbike-Weltmeister aus. Am Ende reichte es nicht einmal zum Vize-Titel.

Um es vorweg zu nehmen: Sylvain Guintoli fuhr eine starke Saison 2013. Der Aprilia-Pilot war ein Vorbild in Sachen Konstanz und punktete in jedem Rennen – nur ein technischer Defekt in Imola vermieste seine ansonsten makellose Bilanz. In 27 Rennen fuhr der Franzose 14 Mal aufs Podium, 23 Mal kam er innerhalb der Top-5 ins Ziel. Bis zum zehnten Meeting auf dem Nürburgring führte er die Gesamtwertung an.

Als in Jerez die Saison 2013 aber zu Ende ging, war Guintoli nur noch WM-Dritter. Sein Sieg beim Auftakt auf Phillip Island war zu wenig, der 31-Jährige konzentrierte sich zu sehr auf die Platzierungen hinter Kawasaki-Star Tom Sykes und seines Aprilia-Teamkollegens Eugene Laverty. Als die sich keine Fehler mehr leisteten, liessen sie Guintoli auf der Rennstrecke und in der Gesamtwertung hinter sich. Die Taktik des Franzosen ging nicht auf.

Die erforderliche Lockerheit ging Guintoli spätestens in Laguna Seca verloren. «Je mehr ich mich reinhänge, desto langsamer werde ich. Ich muss an mir selbst arbeiten», zeigte er sich im Gespräch mit SPEEDWEEK.com einsichtig. Eine Schulterverletzung behinderte den Franzosen zusätzlich – als Ausrede hat er diese jedoch nie verwendet.

Die Saisonergebnisse von Sylvain Guintoli:


Rennen/Position Superpole Lauf 1 Lauf 2
Phillip Island 6 1 2
Aragón 4 2 2
Assen 4 3 6
Monza 3 4 4
Donington 2 3 2
Portimão 5 2 2
Imola 4 Defekt 3
Moskau 8 6
Silverstone 8 4 6
Nürburgring 8 4 5
Istanbul 2 4 3
Laguna Seca 1 5 5
Magny-Cours 2 2 3
Jerez 5 4 3

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