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Frust bei Yamaha-Werkspilot Xavi Vierge: «Ich konnte nichts ausrichten»
Nach seinem Sturz im dritten Qualifying hatte die Aprilia RSV4 von Marco Melandri nur noch Schrottwert. Wenige Stunden später schlug der Italiener in der Superpole der Superbike-WM auf Phillip Island zurück.
Marco Melandri büßte zwar 0,294 sec auf seinen Aprilia-Teamkollegen und Polesetter Sylvain Guintoli an, der Italiener grinste trotzdem einmal quer durchs Gesicht. "Nach dem Crash wäre ich auch mit einem Startplatz in der zweiten Reihe zufrieden gewesen", hielt der WM-Vierte 2013 fest. "Dass ich jetzt vorne starte, ist für die Rennen ausgesprochen wichtig. Meine Rennpace ist gut, aber mindestens fünf Fahrer werden vorne dabei sein. Im Rennen werden wohl niedrige 1:31er-Zeiten gefahren."
Wie einige andere Fahrer auch, konnte Melandri aus seinem einzigen Qualifyer-Reifen in der 15-minütigen Superpole 2 keinen Nutzen ziehen. "Auf Rennreifen gelang mir eine exzellente Runde, mit dem Qualifyer habe ich es übertrieben und bin in der Siberia-Kurve zu weit nach außen gekommen."
Die Aprilia-Crew baute Melandri nach seinem haarsträubenden Sturz im dritten Qualifying am Samstagmorgen zwar in Windeseile ein neues Motorrad auf, nun muss der ehemalige 250er-Weltmeister aber mit einem normalen Tank fahren. Der speziell für ihn angefertigte war ein Unikat und wurde zerstört. "Mit dem neuen Motorrad hatte ich ein anderes Gefühl für das Vorderrad", hielt Melandri gegenüber SPEEDWEEK.com fest. "Es war nicht einfach damit umzugehen. Wie schnell ich genau bei dem Sturz war, weiß ich nicht. Aber ich war schnell. Die Schulter und der Rücken tun mir etwas weh. Das werde ich wohl erst am Sonntagmorgen richtig merken."
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