Aprilia: Mehrere Teams mit Werksbikes vorstellbar!

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM
Obwohl Aprilia zusammen mit Kawasaki in den letzten Jahren das erfolgreichste Motorrad der Superbike-WM stellte, sehen wir 2015 nur zwei Bikes in der Startaufstellung. Das soll sich zukünftig ändern.

2014 wurde Sylvain Guintoli auf Aprilia Superbike-Weltmeister, Max Biaggi hat den Titel auf der RSV4 in den Jahren 2010 und 2012 gewonnen. Sahen wir letztes Jahr noch drei Aprilia in der Startaufstellung, zwei im Werksteam und eine bei Red Devils Roma, sind es dieses Jahr nur noch zwei – Red Devils ist heute das Werksteam.

Auch nach den technischen Regeländerungen vergangenen Winter ist Aprilia schlagkräftig, Leon Haslam ist kurz ​nach Saison-Halbzeit mit der neuen RSV4 RF Dritter in der WM-Tabelle.

Für 2016 und darüber hinaus würde Aprilia gerne Kundenteams beliefern, wie Aprilia-Teammanager Dario Raimondi SPEEDWEEK.com verriet. «Alles hängt vom Geld ab», weiß der Italiener. Normalerweise verleast Aprilia seine Werksmaschinen nur, es gibt aber auch einen anderen Weg: «Wenn heute jemand Motorräder kauft und er hat das Geld für Ersatzteile und Kitteile, können wir ihm den gleichen technischen Support bieten, wie wir es schon in der Vergangenheit bei Kunden getan haben. Dafür brauchen wir aber Partner mit gutem finanziellem Background.»

«Wir suchen Kunden, das ist ein Geschäft», unterstreicht Raimondi. «Unser Motorrad ist konkurrenzfähig, auch in der Superstock-Klasse. Unser Preis ist gleich wie jener der Mitbewerber.»

Aprilia bewies in der Vergangenheit, dass Kunden siegfähiges Material erhalten. Das könnte den Hersteller aus Noale für jene interessant machen, die der Ducati-Politik misstrauen, nicht mit einem japanischen Hersteller arbeiten wollen oder sich mehr Support erhoffen, als ihn BMW mit seinem Kundensportprogramm bieten kann.

2015 ist Kawasaki mit sieben Bikes quantitativ stärkster Hersteller in der Superbike-WM, gefolgt von Ducati (5) und BMW (3). Suzuki, Honda und Aprilia sind mit zwei Motorrädern vertreten, MV Agusta lediglich mit einem.

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Der tiefe Fall von Ferrari: Gründe für die Flaute

Mathias Brunner
​Das schmerzt jeden Ferrari-Fan in der Seele: Ferrari-Teamchef Mattia Binotto hat als Saisonziel 2021 den dritten Schlussrang genannt. In Tat und Wahrheit müssen die Italiener froh sein, wenn sie den erreichen.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • So. 24.01., 00:15, Hamburg 1
    car port
  • So. 24.01., 04:45, Hamburg 1
    car port
  • So. 24.01., 05:25, Motorvision TV
    Top Speed Classic
  • So. 24.01., 05:50, Motorvision TV
    Truck World
  • So. 24.01., 06:00, Sky Sport HD
    Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi
  • So. 24.01., 06:00, Sky Sport 1
    Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi
  • So. 24.01., 09:05, Motorvision TV
    French Drift Championship
  • So. 24.01., 09:30, Motorvision TV
    400 Thunder Australian Drag Racing Series
  • So. 24.01., 10:15, Hamburg 1
    car port
  • So. 24.01., 10:25, Motorvision TV
    New Zealand Jetsprint Championship
» zum TV-Programm
7DE