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Jonathan Rea nennt das größte unterschätzte Superbike-Talent
Rea blickt zurück auf seine Karriere und nennt Joan Lascorz als den Fahrer, der seiner Meinung nach am stärksten unterschätzt wurde – ein Talent, dessen volles Potenzial nie sichtbar war.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt


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Mit dem Saisonfinale 2025 in Jerez ging die glanzvolle Karriere des Superbike-Rekordweltmeisters Jonathan Rea zu Ende. Von 2009 bis 2025 prägte er die Geschichte der Superbike-WM, stellte zahlreiche Rekorde auf und führt die wichtigsten Statistiken bis heute souverän an. Rückblickend lässt sich sagen: Reas Karriere war außergewöhnlich erfolgreich – ein Privileg, das nicht allen großen Talenten zuteilwird.
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Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com sprach Rea exklusiv über Fahrer, die weniger Glück hatten, und verriet, wer seiner Meinung nach am stärksten unterschätzt wurde: «Eine gute Frage. Es gibt so viele Talente im Fahrerlager. Die meisten bekommen nicht die Chance, ein Werks-Motorrad zu pilotieren. Aber Joan Lascorz war ein riesiges Talent», erklärte der Nordire.
Die Wege von Rea und Lascorz kreuzten sich bereits 2008. Damals debütierte Rea mit Ten Kate in der Supersport-WM und traf auf Lascorz: «Er fuhr für das Motocard/Provec-Team in der Supersport-Klasse, und ich war auf der offiziellen TenKate-Honda. Mein Bike war viel besser als seins, viel besser – und er hat mich dennoch geschlagen. Er hat damals das Rennen in Valencia gewonnen. Er war richtig schnell. Zudem hat er den Übergang zum Superbike sehr gut gemeistert.»
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Mein Bike war viel besser als seins, viel besser – und er hat mich dennoch geschlagen.Jonathan Rea
Lascorz wurde 2010 WM-Dritter in der Supersport-WM und stieg anschließend mit Kawasaki in die Superbike-WM auf. Betreut wurde er von Crewchief Pere Riba, der später mit Rea sechs WM-Titel in Folge feiern sollte.
Bereits in seiner Debütsaison erzielte Lascorz zwei Top-5-Ergebnisse. Sein Start in die zweite Superbike-Saison war vielversprechend, doch ein Test in Imola im April sollte das Leben des damals 27-Jährigen nachhaltig verändern. Lascorz krachte mit etwa 200 km/h in eine Mauer und ist seitdem gelähmt.
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Dieser Schicksalsschlag beendete die Karriere des Spaniers. Die Ergebnisse, die er vor dem verhängnisvollen Imola-Test erreicht hatte, spiegeln nur bedingt sein Können wider, denn damals war die Kawasaki den anderen Superbikes unterlegen. «Am Anfang war die Kawasaki nicht das beste Bike, aber vor seiner Verletzung fing er an, richtig gut zu werden. Ich denke also, Joan war damals wahrscheinlich unterschätzt, aber wir konnten sein volles Potenzial auch wegen seiner Verletzung nicht sehen. Er war wohl einer der Fahrer, die das Potenzial hatten, Superbike-Weltmeister zu werden», so Rea. Der sechsmalige Champion fand auch versöhnliche Worte für seinen Karriere-Rivalen Chaz Davies: «Chaz war ein harter Gegner, der gleichzeitig fair war. Die Rivalität bestand sowohl auf der Strecke als auch daneben. Ich mochte Chaz nicht besonders, als wir Rivalen waren. Er ist eine nette Person, ein großartiger Mensch, aber ich konnte mich nie für ihn freuen, wenn er ein gutes Ergebnis erzielte. Ja, es war eine schöne Rivalität. Es war eine echte Rivalität. Sie war nicht inszeniert», blickte Rea zurück. Davies beendete seine Karriere bereits vor vier Jahren und unterstützt seitdem Ducati als Riding-Coach. Rea selbst hat sich nach dem Ende seiner Vollzeit-Karriere als Superbike-Pilot entschieden, einen Job bei Honda anzunehmen. Er agiert als Testpilot und wird 2026 einige Wildcards absolvieren.
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