Stefan Bradl: «Hayden freut sich auf die Superbikes»

Von Sharleena Wirsing
Superbike-WM
Nicky Hayden beim Superbike-Test in Jerez

Nicky Hayden beim Superbike-Test in Jerez

Stefan Bradl und Nicky Hayden waren im MotoGP-Paddock zumeist Nachbarn. Der Deutsche GP-Star drückt seinem Kumpel für die Superbike-WM die Daumen.

In Valencia absolvierte Nicky Hayden sein voraussichtlich letztes MotoGP-Rennen. Im Rahmen des letzten Grand Prix 2015 wurde Hayden, der MotoGP-Weltmeister von 2006, in den Kreis der MotoGP-Legenden aufgenommen. 22 Fahrern wurde bis heute Legendenstatus verliehen. Sie sind Mitglied der «MotoGP Hall of Fame».

2016 wird der 34-jährige US-Amerikaner für Honda in der Superbike-WM antreten.

Stefan Bradl ist mit Hayden befreundet, ihre Motorhomes parkten meist nebeneinander. «Nicky ist sehr lange in der MotoGP-Klasse gefahren und war hier auch Weltmeister. Das ist schon etwas Besonderes. Er sagte selbst zu mir, dass es in seinem Alter sinnvoll ist, diesen Schritt zu machen. Das ist sicher eine neue Herausforderung für ihn. Er sagte mir, dass er sich sehr darauf freut. Zudem könnte er der erste Fahrer sein, der einen WM-Titel in der MotoGP und der Superbike holt», erklärte Bradl im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

2015 waren Weltmeister Sylvain Guintoli und Michael van der Mark für Pata Honda (Ten Kate Team) in der Superbike-WM unterwegs. Sie belegten die Gesamtränge 6 und 7. Beim Superbike-Test in Jerez spulte Hayden viele Runden ab, um sich an die CBR1000RR sowie an die Pirelli-Reifen zu gewöhnen. Er belegte den vierten Platz hinter Sykes, Rea und Fores.

«Das ist seine Entscheidung. Es ist gut, jeder muss seine Entscheidung akzeptieren. Ob er Titelchancen hat, kann man jetzt noch nicht beurteilen. Er wird eine Bereicherung für die Superbike-WM sein», ist Bradl überzeugt.

Hayden kam 2003 als Amerikanischer Superbike-Meister in die MotoGP-WM. 2006 war er der Pilot, der Valentino Rossis Siegesserie nach fünf Titeln in Folge ein Ende setzte. In einem dramatischen Finale in Valencia behielt das «Kentucky Kid» im Gegensatz zu Rossi die Nerven. Der Italiener stürzte im Rennen, während Repsol-Honda-Pilot Hayden mit Platz 3 hinter den Ducati-Piloten Troy Bayliss und Loris Capirossi den Titel sicherte. Im Rennen zuvor in Estoril hatte sein damaliger Teamkollege Dani Pedrosa Hayden wertvolle Punkte geraubt, da er ihn in das Kiesbett beförderte. So reiste Rossi als WM-Leader zum Saisonfinale.

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