Jonathan Rea (2.): «Er sah wirklich hässlich aus»

Von Gordon Ritchie
Superbike-WM
Jonathan Rea vor Chaz Davies und Alex Lowes

Jonathan Rea vor Chaz Davies und Alex Lowes

Im ersten Superbike-Rennen in Sepang hatte Weltmeister Jonathan Rea gegen Kawasaki-Teamkollege Tom Sykes null Chance. «Das ist gut so, jetzt kann ich etwas von ihm lernen», meinte der Nordire.

In den bisherigen elf Superbike-WM-Läufen 2016 gewann Jonathan Rea fünfmal, wurde fünfmal Zweiter und einmal Dritter. In Malaysia hatte er gegen Tom Sykes nichts zu bestellen. Der Engländer war mit Rundenrekord auf Pole gefahren, seine schnellste Rennrunde war beinahe eine Sekunde schneller als jene von Rea.

Da sind 5,6 Sekunden Rückstand im Ziel noch schmeichelhaft.

«Ich ging immer davon aus, dass Sykes irgendwann zurückschlagen würde», meinte Rea zum Triumpf seines Kawasaki-Teamkollegen. «Dieser Sieg ist sehr beeindruckend, ich muss ihm gratulieren. Zu Rennbeginn fuhr ich zu zurückhaltend, am Sonntag werde ich die ersten Runden aggressiver angehen. Mich hat vor allem der Vorderreifen gebremst, aber ich bin glücklich. Mein Ziel war, die Meisterschaftsführung auszubauen. Es ist gut, dass Tom so eine starke Pace hatte, jetzt kann ich etwas lernen. Bislang war es tendenziell so, dass ich gegen Rennende der Stärkere war.»

Rea büßte zwar fünf Punkte auf Sykes ein, dieser liegt aber immer noch 62 zurück. Weil er vor Ducati-Star Chaz Davies ins Ziel kam, baute Rea seine WM-Führung dem Waliser gegenüber von 35 auf 39 Punkte aus.

«Es sieht schon das ganze Wochenende so aus, als würde Chaz anstehen», meinte Rea. «Er ist nicht so stark wie letztes Jahr hier, normal findet er für das Rennen immer noch etwas Unglaubliches. Er ist wie ein Magier, der immer etwas findet, wenn er es braucht. Ich will ihn deshalb nicht vor dem Rennen am Sonntag beurteilen.»

«Das war ein hartes Rennen, ich hatte mir im Kopf alles zurechtgelegt», fasste Rea gegenüber SPEEDWEEK.com zusammen. «Es hat mich überrascht, dass der Reifen nicht wie geglaubt abbaute. Für Sonntag können wir eventuell die Balance leicht ändern, damit der Vorderreifen nicht so gestresst wird. Mein Hinterreifen war fein, aber der Vorderreifen... er sieht an der Seite wirklich hässlich aus. Das Rennen war schnell, wenn auch nicht so schnell wie letztes Jahr. Pirelli hat für den neuen Asphalt einen guten Job erledigt.»

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