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Dreikampf mit Schlosser als Zünglein an der Waage

Nach einer langen Pause geht es für die Seitenwagen-Weltmeisterschaft kommendes Wochenende mit zwei Rennen auf dem Pannonia Ring weiter. Können Markus Schlosser/Marcel Fries wieder aufs Podium stürmen?

Seitenwagen

Im Artikel erwähnt








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Der Auftakt der Seitenwagen-Weltmeisterschaft in Le Mans verlief vielversprechend. Nach einem spannenden Rennen behielten die Finnen Pekka Päivärinta/Jussi Veräväinen vor den Briten Tim Reeves/Mark Wilkes und den Schweizern Markus Schlosser/Marcel Fries die Oberhand. Den britischen Titelverteidigern Ben und Tom Birchall unterlief ein Fahrfehler, der sie an die vierte Stelle zurückfallen ließ.

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Für das Brüderpaar geht es am kommenden Wochenende auf dem Pannonia Ring vor allem darum, verlorenen Boden auf ihre Konkurrenten aufzuholen. Allerdings waren sie letztes Jahr auf der knapp hinter der ungarisch-österreichischen Grenze gelegenen Rennstrecke nicht gerade vom Glück begünstigt. Neben einem dritten Platz im Sprintrennen gab es im Goldrace eine Nullnummer wegen eines technischen Defekts.

Päivärinta/Veräväinen und Reeves/Wilkes teilten sich im Vorjahr die Siege. Mit ihnen wird auch dieses Mal auf der 4,740 Kilometer langen Rennstrecke unweit der ungarischen Kleinstadt Sárvár zu rechnen sein. Beide Seitenwagen-Teams brennen nach der für sie so unglücklich verlaufenen Saison 2018 darauf, sich am Ende des Jahres Weltmeister 2019 nennen zu dürfen.

Schlosser/Fries könnten in diesem zu erwartenden Dreikampf durchaus das Zünglein an der Waage spielen. Nach einer längeren Pause, in der er sich bei seinem jungen Landsmann Lukas Wyssen und seinem früheren Beifahrer Thomas Hofer um die Technik an deren Seitenwagen kümmerte, wagte der WM-Vierte 2016 die Rückkehr in den Sport. Mit dem dritten Rang beim WM-Auftakt gelang ihm ein Einstand nach Maß.

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Mit einem hart erkämpften fünften Platz starteten Wyssen/Hofer gut in die Weltmeisterschaft. Während die Schweizer in der pannonischen Tiefebene auf ähnlich gute Resultate hoffen, wollen der Niederländer Bennie Streuer mit seinem französischen Beifahrer Kevin Rousseau ihren Ausfall vergessen machen. Auch die Deutschen Josef Sattler/Uwe Neubert und das österreichisch-deutsche Gespann Peter Kimeswenger/Jens Lehnertz sahen in Frankreich keine Zielflagge.

WM-Stand (nach 1 von 10 Rennen)

1. Pekka Päivärinta/Jussi Veräväinen (SF), 25 Punkte. 2. Tim Reeves/Mark Wilkes (GB), 20. 3. Markus Schlosser/Marcel Fries (CH), 16. 4. Ben Birchall/Tom Birchall (GB), 13. 5. Lukas Wyssen/Tomas Hofer (CH), 11. 6. Sam Christie/Adam Christie (GB), 10. 7. Janez Remše/Manfred Wechselberger (SLO/A), 9. 8. Kees Endeveld/Jeroen Remme (NL), 8. 9. Rupert Archer/Steve Thomas (GB), 7. 10. Jakob Rutz/Björn Bosch (CH/D), 6.

Noch ausstehende Termine

30.06. Pannonia-Ring (Ungarn) – 2 Rennen

21.07. Oschersleben (Deutschland) – 2 Rennen

18.08. Assen (Niederlande) – 1 Rennen

25.08. Grobnik/Rijeka (Kroatien) – 2 Rennen

20.10. Navarra (Spanien) – 2 Rennen

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